Naschen beim Ausritt: Welche Pflanzen sind für Pferde giftig?

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Foto: Lisa Rädlein giftige Pflanzen erste Hilfe

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Naschen beim Ausritt kann Gift sein – oder das Immunsystem stärken. CAVALLO zeigt, auf welche Kräuter Sie unterwegs achten sollten. Mit Notfall-Tipps und einer Übersicht aktueller Gift- und Heilpflanzen.
Foto: Lisa Rädlein giftige Pflanzen erste Hilfe

Appaloosa-Stute Witchy nascht alles, was gelb ist. Auch im Maul: Scharfer Hahnenfuß, der in größeren Mengen giftig ist.

Appaloosa-Stute Witchy nutzt jede Gelegenheit, um nach bunten Kräutern zu schnappen. Die 13-Jährige frisst gerne knackigen Löwenzahn und Spitzwegerich, verputzt aber auch genüsslich giftige Pflanzen, etwa Scharfen Hahnenfuß. Besitzerin Miriam Burns muss daher stets aufpassen, nach welchem Grünzeug Witchy gerade schnappt – denn Pferde besitzen keinen Instinkt, der sie vor Jakobskreuzkraut & Co. beschützt.

Info

Pferde können mit Trense fressen. „Die Tiere verletzen sich beim Kauen nicht an den Zähnen“, sagt Pferdefachtierarzt Dr. Hans Seybold aus Nürnberg. „Ich kenne auch kein Tier, dass deshalb eine Schlundverstopfung oder eine Lungenentzündung durch Fehlschlucken bekommen hat.“ Seiner Ansicht gibt es zwei andere Gründe, weshalb Pferde nicht mit Gebiss grasen sollten: Sie könnten sich daran gewöhnen und durch unkontrollierbares Abtauchen ihrem Reiter jeden Ausritt vermiesen. Verdreckt das Gebiss, kann es ohne gründliche Reinigung scharfkantig werden.

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20.06.2016
Autor: Christiane Wehnert
© CAVALLO
Ausgabe 06/2010