Osteopathie für Pferde: So erkennen Sie gute Therapeuten

Geben Sie Pfuschern am Pferd keine Chance!


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Osteopathie Physiotherapie
Foto: Rädlein

 

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Dubiose Wunderheiler hauen Pferden mit dem Gummihammer auf die Kruppe oder ziehen an den Beinen. Doch ist das gesund? CAVALLO löst zehn hartnäckige Osteopathie-Mythen auf und entlarvt schlimme Finger.

 

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Foto: Rädlein Mit einem Schlag soll das Kreuz wieder gerade sein. Eine sinnvolle Therapie oder leichtsinniger Unsinn?

Seit Wochen schleift Araber-Wallach Meydan mit den Hinterbeinen. Die Beine sind weder geschwollen noch dick. Besitzerin Elke Widmundt meldet Meydan zum Sammeltermin mit einem Osteopathen an. „Kann ja nicht schaden“, meint die Reiterin aus Köln.

Von der Behandlung ist sie enttäuscht. „Der Therapeut kam, haute meinem Pferd mit einem Gummihammer aufs Kreuz und widmete sich danach dem nächsten Patienten.“ Das Spektakel dauerte acht Minuten. Elke Widmundt ist verwirrt: „Ob der Schlag gesund für die Gelenke ist?“ Eine glaubhafte Antwort kann ihr der Wunderheiler nicht geben. Wie auch: Der Mythos vom wohltuenden Gummihammer ist handfester Unfug.

Viele Märchen kursieren um heilende Hände, weil reichlich Scharlatane unterwegs sind und ganz selbstverständlich an Pferdebeinen reißen oder mit einem Gummihammer auf die Knochen klopfen. Solche schlimmen Finger schaden einerseits dem Ruf von seriösen manuellen Therapeuten. Und sie schaden vor allem den behandelten Pferden: Zerrungen, Entzündungen und Kapselrisse können die üblen Folgen sein. Das Problem: Scharlatane reden ihre Methoden schön, um Reiter zu beeindrucken. Lassen Sie sich nicht täuschen! Die zehn hartnäckigsten Mythen über heilende Hände klären echte Experten hier auf.

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02.09.2011
Autor: Christiane Wehnert
© CAVALLO
Ausgabe 06/2011