Pferde-Fütterung: Vitalpilze für Pferde - Medizin aus der Natur

Vitalpilze können Pferde helfen


Zur Fotostrecke (12 Bilder)

CAVALLO Training mit Pferden im Gelände
Foto: Rädlein

 

CAVALLO Pferdefutter
Foto: Slawik

 

CAVALLO Pferdefutter
Foto: Rädlein

 

CAVALLO Pferdefutter
Foto: Rädlein

 

CAVALLO Pferdefutter
Foto: Rädlein
Vitalpilze sind erstaunliche Gewächse: Sie lindern Husten, regulieren den Darm und schrecken Parasiten ab. Welcher Pilz hilft Ihrem Pferd?

Pilze stehen nicht gerade auf dem täglichen Speiseplan für Pferde. Trotzdem landen sie im Trog. Sie sollen aber nicht den Geschmacksnerven der Pferde schmeicheln, sondern den Magen-Darm-Trakt beruhigen oder Husten lindern. Die Rede ist von Vitalpilzen. Das sind meist normale Speisepilze, die seit Jahrtausenden in der Traditionellen Chinesischen Medizin erfolgreich beim Menschen eingesetzt werden. Doch auch Pferde können von den Glückspilzen profitieren.

Diese neun Vitalpilze wirken auf die Gesundheit von Pferden besonders gut:

  • Maitake (Klapperschwamm) reguliert den Blutzuckerspiegel, hilft bei Arthrose.
  • Coprinus (Schopftintling) verbessert die Verdauung, hilft bei Hufrehe, Sarkomen, Myomen.
  • Cordyceps (Raupenpilz) gut bei Husten, Atemwegs- und Nierenerkrankungen.
  • Coriolus (Schmetterlingstramete) bei Infekten und Sommerekzem, reduziert die Schleimbildung.
  • Hericium (Igelstachelbart) hilft bei Koliken und Kotwasser, aber auch bei Fell- und Hautproblemen.
  • Shiitake reduziert Entzündungen und hilft daher bei Arthrose, aber auch bei Hufrehe.
  • Agaricus (Mandelpilz) stärkt das Immunsystem, hilft bei Sommerekzem und schützt vor Zecken.
  • Reishi (Glänzender Lackporling) bei Allergien, Hufrehe, zur Leberentgiftung und fürs Herz.
  • Auricularia (Chinesische Morchel) fördert die Durchblutung. Hilft bei Hufrehe und Entzündungen.

Tipp zum Füttern von Vitalpilzen:

Heimisch sind hierzulande Coriolus (Schmetterlingstramete), Coprinus (Schopftintling), Reishi (Glänzender Lackporling) und Maitake (Klapperschwamm). Vor allem den Schopftintling finden Sie im Garten oder auf der Pferdekoppel. Da Pilze den Boden entgiften und daher Schwermetalle sowie Herbizide enthalten können, sollten Sie Ihrem Pferd aber nicht einfach Pilze aus freier Natur füttern. Finger weg auch von wild wachsenden Baumpilzen: Nicht jeder ist gesund.

Fotostrecke: Fotostrecke: Medical Training für Pferde

22 Bilder
CAVALLO Medical Training Tierarzt Pferdemedizin Foto: Lisa Rädlein
CAVALLO Medical Training Tierarzt Pferdemedizin Foto: Lisa Rädlein
CAVALLO Medical Training Tierarzt Pferdemedizin Foto: Lisa Rädlein
20.12.2012
Autor: Kristina Glaser
© CAVALLO
Ausgabe 10/2011