Pferdefell: Haare brauchen Zink und Selen

Spurenelemente fürs Fell

Gesund durch den Fellwechsel: Warum Zink und Selen jetzt so wichtig sind.

Dem gegenüber stehen die Erfahrungsberichte von unabhängigen Pferde-Futterexperten wie Constanze Röhm aus Boos in der Eifel (www.futterberatung-roehm.de). „Ich kann nicht einschätzen, wie gut Deutschlands Pferde mit Zink und Selen versorgt sind“, sagt Constanze Röhm. „Ich sehe nur die kranken Tiere. Bei denen stelle ich allerdings fest: die beiden Spurenelemente sind oft zu knapp.“ Das sieht die Futterexpertin für Pferde nach eigenen Angaben vielen Pferden mit bloßem Auge an. Welche Symptome typisch sind, lesen Sie in der Top-Liste.

Zu viel Zink gibt es hingegen so gut wie nie. In diesem Punkt sind sich alle Experten einig. „Da müsste man schon mehrere hochdosierte Mineralfutter gleichzeig füttern. Zudem tolerieren Pferde große Zink-Mengen erstaunlich gut“, berichtet Professor Jürgen Zentek aus Berlin.

Bei Selen sieht das etwas anders aus. „Schon wenige Milligramm können ein Pferd vergiften“, so der Experte. Glücklicherweise gibt es solche Fälle selten. Wie erkennt man das im Zweifelsfall? Auch diese Symptome haben wir rechts im Kasten aufgelistet. Wer einen Verdacht auf eine Vergiftung hat, sollte so schnell wie möglich den Tierarzt rufen. Schon eine einmalige Überdosierung kann tödlich sein.

Auf der nächsten Seite lesen Sie, welche Gesundheitstests es gibt, um herauszufinden, wie gut oder schlecht ein Pferd mit Zink und Selen versorgt ist.

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23.03.2015
Autor: Christiane Wehnert
© CAVALLO
Ausgabe /2015