10 Übungen für einen starken Pferderücken

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Foto: Rädlein
Halten Sie mal eine volle Wasserflasche am ausgestreckten Arm – wetten, dass nach kurzer Zeit Ihre Muskeln anfangen zu zittern? So fühlt sich ein Pferd, wenn seine Muskeln überanstrengt werden. Daher ist das A und O für alle Pferde und Rücken-Patienten im Speziellen: lang machen.

Warum dehnen gut tut: Lassen Sie Ihr Pferd regelmäßig vorwärtsabwärts dehnen. Das Nacken- und Rückenbandsystem sorgt in dieser Haltung dafür, dass sich der Rücken aufwölbt. Verkürzte, angespannte Muskelfasern verlängern sich so, werden wieder beweglich und optimal vom Stoffwechsel versorgt. Dann spannen sich die Muskeln locker an und ab, und das Pferd kann sich korrekt bewegen.

So geht's: Hals tief, und fertig ist die Dehnung? Ganz so einfach ist es nicht. Gehen Sie bei gleichmäßiger Zügelverbindung mit den Händen vor. So kann Ihr Pferd die Nase vor nehmen und das Genick öffnen. Daraus kann es den Hals fallen lassen und sich dehnen.

Das Maul sollte auf Höhe des Buggelenks sein; je tiefer es kommt, umso aktiver müssen die Hinterbeine vorschwingen und umso balancierter muss das Pferd sein. Weitere Merkmale einer korrekten Dehnung: Takt und Tempo sind gleichmäßig, der Schweif pendelt, das Pferd schnaubt ab.

Und wie oft sollte der Vierbeiner dehnen? Experten empfehlen: Junge Pferde alle drei bis fünf Minuten, ältere Pferde spätestens nach acht bis zehn Minuten. Diese Regeln gelten für gesunde Pferde. Hat Ihr Pferd Rückenprobleme, sollten Sie es häufiger dehnen lassen, damit es erst gar nicht verspannt – etwa alle zwei bis drei Minuten.

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20.04.2017
Autor: Barbara Böke
© CAVALLO
Ausgabe 04/2017