Wo lahmt mein Pferd? Lameness Locator hilft Reitern

Sensoren registrieren jede Bewegung des Pferds


Zur Fotostrecke (7 Bilder)

Foto: hfr_privat

 

CAVALLO Lameness Locator Lahmheit Medizin
Foto: hfr_privat

 

CAVALLO Lameness Locator Lahmheit Medizin
Foto: hfr_privat

 

CAVALLO Lameness Locator Lahmheit Medizin
Foto: CAVALLO

 

CAVALLO Lameness Locator Lahmheit Medizin
Foto: hfr_privat
Läuft das Pferd nicht rund, stehen Reiter und Tierarzt oft vor einem Rätsel. Welches Bein ist lahm? Jetzt gibt es Hilfe: Drei kleine Würfel setzen dem Ratespiel ein Ende.

Herzstück des Lameness Locators sind drei kleine, hochempfindliche Bewegungssensoren, die jede Regung des Pferds registrieren. Die jeweils rund 30 Gramm leichten Würfel werden vor der Untersuchung am Körper des Pferds mittels Klettverschluss, Klebeband und Bandagen befestigt. Ein Sensor wird zwischen den Ohren platziert, einer auf der Mitte der Kruppe und einer am rechten Vorderbein. Die Vorbereitung klingt aufwändiger als sie ist: Ein routiniertes Team befestigt die Sensoren innerhalb von zwei Minuten.

Um herauszufinden, welches Bein schmerzt, muss das Pferd mit den Sensoren drei bis fünf Minuten an der Hand, unterm Sattel oder an der Longe traben. Zeitgleich übermitteln die Sensoren die gemessenen Daten kabellos an einen Tablet-PC, den der Tierarzt in der Hand hält.

Ein Programm gleicht die Infos des Patienten sofort mit den Referenzdaten von gesunden sowie kranken Tieren ab, die in einer Datenbank gespeichert sind. Ist das Pferd lahm, schlägt der Computer Alarm und zeigt an, welches Bein hinkt, wie gravierend die Lahmheit ist und in welcher Phase der Bewegung die Gliedmaße am meisten schmerzt.

Loading  

11.07.2014
Autor: CAVALLO
© CAVALLO
Ausgabe 11/2012