Wurmkur fürs Pferd: Selektive Entwurmung und Weidehygiene

Würmer: Jungpferde sind stärker gefährdet  

Foto: Rädlein
Mit dem Parasiten-Planer entwurmen Reiter ihre Pferde jetzt gezielt und effektiv. Die vorbeugende Wurmkur für Pferde ist ausgelutscht. Plus: Entwurmungs-Plan für Pferde!

„Viele Züchter entwurmen Jungpferde alle paar Wochen mit Ivermectin oder Moxidectin, um Spulwürmer zu bekämpfen“, sagt Becher. Bei diesen scheinbar hochwirksamen Mitteln gibt es aber immer mehr Resistenzen. Spulwürmer sind für Pferde bis maximal drei Jahre eine echte Gefahr: Es drohen Lungenleiden und Koliken. „Entwurmen Sie Jungpferde nur mit Wirkungsnachweis“, rät Becher. Zieht ein Jungspund in Ihren Stall ein, sollte er nicht auf die Koppel, bis die Kotuntersuchung im Labor beweist: Das Pferd scheidet keine resistenten Spulwurmeier aus. Dann geht‘s sicher auf die Weide.

Tipp:
Weidehygiene schützt Pferde vor starkem Wurmbefall. Entfernen Sie mindestens einmal wöchentlich die Pferdeäpfel von der Koppel. Ist das Wetter sehr heiß und trocken oder sind die Temperaturen sehr niedrig, reicht das Intervall. Ist es warm (10 bis 20 Grad C) und feucht, sollten Sie alle zwei Tage abäpfeln.

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08.05.2012
Autor: Redaktion CAVALLO/Linda Krüger
© CAVALLO
Ausgabe 04/2012