Gebisslose Zäume für Pferde im Test

Direkte Kommunikation

Fein und sicher gebisslos reiten? Dazu sollten Sie wissen, wie gut die Beziehung zu Ihrem Pferd ist. Ausbilderin Sonja Tiehuis zeigt, wie Sie den perfekten Zaum für Ihr Pferd finden.

Zaumart: Merothisches Reithalfter, erfunden von Erwin Meroth. Kopfstück mit Nasen- und Kehlriemen. Die Zügel sind am Nasenriemen befestigt.

Wirkung: Bei Zügelzug recht kräftiger Druck auf die Nase. Der Nasenriemen ist innen mit einer Stahlfeder ausgestattet, die den Nasenriemen sofort weitet, wenn der Zug am Zügel nachlässt. Daher können Reiter unmittelbar nachgeben – anders als beim Bitless Bridle der Stufe 5.

Für wen geeignet: Sensible, temperamentvolle Tiere oder Korrekturpferde, die wenig Einwirkung am Kopf dulden, jedoch bei Bedarf schnell kontrolliert werden müssen. Beliebt im Distanzsport, wo auf den ersten Kilometern gute Einwirkung und wenig Gewicht am Pferdekopf gefragt ist.

Nachteile: Bei sorgloser Anpassung etwas schwammig, rutscht dann auf der Nase herum. Das kann sensible Pferde verwirren, weil keine klaren Zügelhilfen mehr möglich sind.

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Am Führseil soll Hjalti ruhiger schreiten.

In der Freiarbeit harmonieren er und Anke perfekt.

Eine Blattfeder im Nasenriemen weitet den Nasenriemen, sobald der Reiter nachgibt.

08.11.2016
Autor: Cavallo
© CAVALLO
Ausgabe 08/2016