Hufschlagräumer im Test

Hufschlagräumer Speedy

Hufschlagräumer sollen ausgetretene Spuren im Reitboden im Handumdrehen beseitigen. Wirklich? CAVALLO testete drei Geräte.
Foto: Lisa Rädlein CAVALLO Hufschlagräumer

Verstellbare Bandenräder halten den Speedy auf Abstand zur Bande, damit sie nicht zerkratzt.

Gerät: Der „Speedy“ ist eine grün lackierte Rahmenkonstruktion auf Rädern, mit beidseitig ausschiebbarem Räumschild. Gewicht laut Hersteller: etwa 12 bis 13 Kilo. Besonderheit: Mit einem Seil am Rahmen soll man den Speedy auch auf der Stelle drehen können. Wichtig, um Trittspuren an Hindernissen einzuebnen. Diese Funktion wurde nicht getestet.

Zusammenbau: Das Gerät ist fertig montiert. Lediglich die Zugstange muss in ihrer Führung am Rahmen mit einem Rohrklappsplint befestigt werden.

Foto: Lisa Rädlein CAVALLO Hufschlagräumer

Das Räumschild soll das Material zur Hallenmitte verteilen.

Handling:

Die Griffhöhe lässt sich ganz simpel über einen Hebel an der Zugstange um plus/minus 15 Zentimeter verstellen. Der Abstand zur Bande und die Höhe des Räumschilds lassen sich über verstellbare Räder regulieren. An die entsprechenden Stellschrauben kommt man leicht heran. Der Speedy verfügt über ein zur Bahnmitte weit ausschiebbares Räumschild. Damit lassen sich auch breite Hufschläge planieren. Sowohl Boden mit Vlies- als auch mit Holzspan-Anteil verteilt sich so völlig unproblematisch.

Tipp für tief ausgetretene Spuren: Hufschlagräumer zuerst etwas höher einstellen. Sonst schiebt das Räumschild große Bodenmengen vor sich her. Dann einmal um die Halle fahren und die Spitzen des aufgeworfenen Materials abtragen; dann noch ein zweites oder drittes Mal mit tieferer Einstellung. Beim Räumen muss auch hier über den Griff Druck auf den Hufschlagräumer ausgeübt werden, damit er in der Spur läuft.

Fazit:

Einstellen etwas einfacher als bei Mr. Jack, Arbeitsergebnis genauso gut.

370 Euro plus Mehrwertsteuer, www.der-gruene-sand.de

08.12.2016
Autor: John Patrick Mikisch
© CAVALLO
Ausgabe 02/2016