System CoraLe: Trainings-Bandage für Pferde

Bandage sitzt in jeder Gangart

Wumms für den Pferdepo: Das Trainingssystem "CoraLe" der Dressurausbilderin Corinna Lehmann soll Pferde animieren, ihre Hinterhand besser einzusetzen und den Rücken aufzuwölben - an der Longe und unter dem Sattel.

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CAVALLO Longieren Pferdeausbildung CoraLe Foto: Lisa Rädlein
CAVALLO Longieren Pferdeausbildung CoraLe Foto: Lisa Rädlein
CAVALLO Longieren Pferdeausbildung CoraLe Foto: Lisa Rädlein

 

CAVALLO Longieren Pferdeausbildung CoraLe
Foto: Lisa Rädlein Das Trainingsband CoraLe bleibt in jeder Gangart fest am Platz unterhalb des Sitzbeinhöckers. Die Länge lässt sich individuell anpassen. Die Schnalle sollte seitlich an der Flanke sitzen. Das Band ist elastisch und muss am Pferd unter leichter Spannung stehen.

Das Band lässt sich individuell ans Pferd anpassen. Die Länge ist einstellbar von 1,50 bis 3 Meter. Es sollte unter leichter Spannung stehen. Richtig ist, wenn die Schnalle an der Flanke des Pferds sitzt. Ziehen Sie es nicht mit Gewalt um den Pferdepo. Sobald Sie Kraft zum Einhaken benötigen, ist es zu kurz. Sitzt das Band zu locker, hat es keinen Trainingseffekt und baumelt um die Sprunggelenke.

Korrekt verspannt entdeckt Andreas Frey einen weiteren Pluspunkt: „Der Vorteil ist, dass das Band unterhalb des Sitzbeinhöckers liegt und nicht nach oben rutschen kann.“ Andere Systeme sitzen höher oder wippen mit, um das Treiben zu simulieren. „Sie rutschen leicht ungewollt unter die Schweifrübe“, beobachtete Corinna Lehmann. CoraLe bleibt in allen Gangarten sicher am Patz.

Das Trainingssystem aus speziellem Elastikmaterial gibt es für 15,50 Euro bei der Firma USG (www.usg-reitsport.de). Weil CoraLe die Redaktion auch im Test auf ganzer Linie überzeugte, bieten wir das Trainingsband CAVALLO-Lesern an. Für ein Happy End.

CAVALLO-Test: Gute Nerven und Muskeln für Sahira
Vollblutaraber-Stute Sahira ist aus dem Training. Nachdem sie im Frühjahr ihr Fohlen verlor, wird die 13-Jährige nun mit Hilfe von CAVALLO-Redakteurin Regina Kühr aufgebaut. Das schien zunächst schwieriger als gedacht: Sahira fehlten wichtige Muskeln, weshalb sie im Training den Rücken wegdrückte und den Kopf hochriss. Das Trainingsband akzeptierte Sahira sofort. Bereits in der ersten Trainingseinheit bewegte sich die nervöse Stute deutlich balancierter und wirkte konzentrierter. Nach zwei Wochen täglichem Training mit CoraLe und Kappzaum an der Longe ist Sahira beim ersten Reitversuch wie ausgewechselt: Sie ist gelassen, hat muskulär deutlich zugelegt, sucht die Reiterhand und wölbt bei aktiver Hinterhand ihren Rücken.

Artikel und Fotos zu Dressurausbilderin Corinna Lehmann:

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Corinna Lehmann Foto: Lisa Rädlein
Corinna Lehmann Foto: Lisa Rädlein
Corinna Lehmann Foto: Lisa Rädlein

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31.01.2013
Autor: Regina Kühr
© CAVALLO