Test: Automatischer Park-Assistent für Pferdehänger von VW

Park-Assistent für Pferdehänger im Test


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Test: Automatischer Park-Assistent für Pferdeanhänger von VW
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Trailer-Assist im Test
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Test: So funktioniert der Trailer-Assist von VW
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Trailer-Assist im Test:
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Trailer-Assist im Test: Die Vielfahrerin
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Rangieren mit Gespann? Dank des Trailer-Assistenten von VW soll das kinderleicht sein. Wir machen den Test und lassen drei Reiterinnen ans Steuer.

Kurzer Test: Wenn der Pferdeanhänger eine Rückwärtskurve nach rechts fahren soll – in welche Richtung schlagen Sie dann zuerst das Lenkrad Ihres Autos ein? Müssen Sie bei der Frage kurz überlegen? Dann geht’s Ihnen wie vermutlich vielen Reitern. Wer nicht nahezu jedes Wochenende mit Gespann unterwegs ist und dieses mit traumwandlerischer Sicherheit lenkt, kriegt beim Einparken und Rangieren schnell einen Knoten ins Gehirn. Linksrum, rechtsrum – wie rum?

Trailer-Assistent fürs Rangieren mit Hänger

Mit diesem Knoten soll Schluss sein; damit wirbt zumindest Volkswagen. Denn der Autobauer aus Wolfsburg rüstet einige seiner Modelle auf Wunsch mit dem Trailer-Assistenten aus. Dieses Fahrerassistenz-System übernimmt beim Rangieren mit Gespann das Lenken. Der Fahrer gibt vor, wo der Anhänger sich hin bewegen soll – und das Auto macht den Rest.

Naja, fast: Bremsen und Gas geben muss der Fahrer noch selbst. Aber das Kurbeln und Grübeln am Lenkrad soll der Vergangenheit angehören. Der Trailer-Assistent kostet rund 900 Euro Aufpreis; erhältlich ist er für die VW-Modelle Sharan, Touran, Tiguan, Passat und Golf sowie für Octavia und Kodiaq (Skoda).

Praxistest: Für wen ist die Hänger-Einparkhilfe nützlich?

Klingt traumhaft einfach. Doch ist es das auch in der Praxis? Und für welche Autofahrer ist das System eine echte Hilfe? Die CAVALLO-Redaktion machte den Test: Drei Fahrerinnen sollten unterschiedliche Einpark- und Rangier-Szenarien bewältigen – von schnurgeradeaus rückwärts fahren übers Ein- und Ausparken mit Hindernissen bis zur 180-Grad-Kurve. Die drei Reiterinnen rangierten einmal ohne und einmal mit technischer Unterstützung.

Apropos Technik: Kann frau das System auf Anhieb verstehen und bedienen? Ja, das ist kein Problem. Der Trailer-Assist funktioniert recht simpel: Über die Rückfahrkamera behält der Fahrer die Umgebung und den Anhänger im Blick. Gleichzeitig berechnet das System über die Kamera den Knickwinkel des Anhängers und gibt diese Infos an die Lenkung weiter.

Eingeparkt wird nicht mit Lenkrad, sondern Joystick

Zum Start des Systems legt der Fahrer den Rückwärtsgang ein und aktiviert über eine Taste den Rangier-Assistenten. Der Schalter an der Fahrertür, mit dem sonst die Außenspiegel verstellt werden, wird nun zum Joystick: Indem der Fahrer ihn nach links oder rechts drückt, legt er den Weg des Anhängers fest. Der Vorteil: Der Fahrer muss nicht umdenken. Der Weg kann im Stand festgelegt und beim Fahren je nach Bedarf korrigiert werden.

Wie der Anhänger momentan zum Fahrzeug steht und wo er sich hinbewegt, zeigt das Tachometer-Display: Grau ist die aktuelle Position des Anhängers; die orangefarbene Grafik zeigt, wo’s lang geht.

Ob es unseren drei Testfahrerinnen auf Anhieb gelang, mit dem Trailer-Assistenten zielgenau zu rangieren, wie sie das Fahrassistenz-System bewerteten und in welchen Rangier-Situationen es Schwachstellen hat? Das erfahren Sie in unserer Mediashow. Und übrigens: Wenn der Hänger nach rechts fahren soll, müssen Sie nach links lenken.

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Trailer-Assist im Test Foto: Rädlein
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Fotostrecke: Morsche Hängerböden prüfen

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Pferdeanhänger Hänger Foto: Lisa Rädlein
Pferdeanhänger Hänger Foto: Lisa Rädlein
Pferdeanhänger Hänger Foto: Lisa Rädlein
25.06.2017
Autor: Barbara Böke
© CAVALLO
Ausgabe 06/2017