Reiten mit Decke? Fliegendecken für Pferde im Praxis-Test

Fliegenausreitdecken im Test

Foto: cavallo CAVALLO Fliegendecke Test

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Test auf Reit-Tauglichkeit: Fliegen-Ausreitdecken halten nervige Insekten ab und sorgen für entspannte Ritte, wenn sie richtig passen. CAVALLO hat sieben Modelle getestet.

Tipps aus dem CAVALLO-Forum - Das hilft gegen Fliegen und Mückenstiche

Bsss... Reiter stöhnen beim Gedanken an dieses Geräusch auf. Hinter dem unangenehmen Gesumme stecken Fliegen, Bremsen und Mücken. Die schwirrenden Plagegeister nerven bei Ausritten vom Frühjahr bis in den Herbst. Pferd und Reiter sind mehr damit beschäftigt nach Bremsen zu schlagen, als die Bewegung im Freien zu genießen.

Spezielle Fliegen-Ausreitdecken sollen für Abhilfe sorgen. Wie gut reitet es sich voll vernetzt? CAVALLO testete sieben Modelle der Hersteller HKM, Waldhausen, Busse Reitsport, Horseware, Krämer, AS und Equiva auf ihre Reittauglichkeit. Spezielle Fliegendecken fürs Reiten sind kein Luxus, sondern textile Entspannung. Denn normale Fliegendecken ohne Sattelausschnitt und mit langen Seitenteilen eignen sich einfach nicht zum Reiten.

Wer die Decke über den Sattel wirft, gerät mit dem Hinterteil ins Rutschen, der Stoff knubbelt unter den Schenkeln. Über der Decke zu satteln, ist auch keine Lösung: Unter Sattel und Gurt bilden sich scheuernde Falten. Wer mit Sporen reitet, verhakt sich in beiden Fällen leicht im Netz. Fliegen-Ausreitdecken haben deshalb in der Regel eine ausgesparte Beinlage, den sogenannten Riding Cut. Dieser Ausschnitt allein macht das Sto. leid fürs Pferd noch nicht zum optimalen Schutzanzug: Bei Passform und Praxistauglichkeit zählen Details, wie der CAVALLO-Test zeigt.

19.07.2016
Autor: Barbara Forro
© CAVALLO
Ausgabe 05/2013