Satteltaschen im Test

Packtaschen für Reiter

CAVALLO Packtaschen Satteltaschen Test
Foto: Lisa Rädlein
Auf geht’s zum Tagesritt oder einem längeren Ausflug ins Gelände: CAVALLO zeigt, was Sie unterwegs brauchen und hat sechs Satteltaschen getestet.

 

CAVALLO Packtaschen Satteltaschen Test
Foto: Lisa Rädlein Es gibt ganz unterschiedliche Transportlösungen fürs Gepäck: vom Hüft-Gürtel (hinten) über die Banane bis zur Doppelpacktasche (vorne).

Ausgetretene Pfade verlassen, endlich mal länger mit dem Pferd unterwegs sein? Mit den Tipps vom Wanderreit-Profi und der passenden Transportlösung aus unserem Praxistest sind Sie bestens gerüstet für Ausritte und Tagestouren.

Wie lang darf die Tour sein? „Jedes gesunde Pferd, das täglich etwa eine Stunde lang geritten wird, kann problemlos 25 Kilometer im Gelände laufen“, so Dina Seipp, die einen professionellen Wanderreitbetrieb in der Pfalz führt (www.erlebnisreiten.de). Junge Pferde unter fünf Jahren sollten jedoch noch kein ganzes Wochenende unterwegs sein, da die Belastung zu groß werden kann. Für ungeübte Reiter empfiehlt Seipp eine Reitstrecke von 18 bis 25 Kilometern.

Muss ich Pausen machen? Planen Sie bei einem Tagesritt mindestens eine längere Pause von einer bis 1,5 Stunden ein. Kurze Pausen sind nach jeweils etwa 1,5 bis zwei Stunden Reiten angesagt. „Um Pferd und Reiter zu entlasten ist es sinnvoll, jeweils die letzten 100 bis 200 Meter vor einer Pause und vor der Ankunft am Ziel zu führen.“

Welche Ausrüstung fürs Pferd? Zum Anbinden in den Pausen (und Notfälle) sollte ein Wanderreithalfter unbedingt mit. „Unterm Stallhalfter schwitzen Pferde zu sehr", so Seipp. Der Sattel muss gut passen. Sind Sie mehrere Tage unterwegs, lohnt sich eine Filzunterlage oder ein schnelltrocknendes Spezialpad. Wanderreiter schwören auf den Woilach, eine vierfach gefaltete Decke aus gewalkter Wolle.

Was muss unbedingt mit? Messer, Hufkratzer und ein Erste-Hilfe-Set sind unverzichtbar. Stecken Sie Ihr Handy nicht in die Satteltasche, sondern tragen es für Notfälle am Körper. Zur Orientierung reicht das Handy nicht: „Fällt das GPS aus, brauchen Sie unbedingt eine Karte.“ Tipp: wichtige Teile herauskopieren und mit Klebefolie überziehen. So ist die Karte regenfest.

Wie sitzen Packtaschen richtig? Welche Packtasche passt, hängt vor allem vom Sattel ab. Für Hinterpacktaschen sind meist Metallösen am Sattel nötig. Wichtig ist hier außerdem, dass die Unterlage lang genug ist. Die Tasche darf nicht auf dem blanken Rücken aufliegen. Für lange Touren mit schwerem Gepäck ist ein Trachtensattel am besten geeignet. Die Querverbindung der Taschen liegt auf den Trachten und drückt nicht auf die Wirbelsäule. Eine gute Lösung für kleines Gepäck sind Bananenpacktaschen für den Sattelkranz oder Vorderpacktaschen. Probieren Sie die Taschen vorm Ausritt auf dem Platz aus. So kann sich das Pferd an die leicht wackelnde Fracht gewöhnen.

Wie packe ich die Taschen? Vorderpacktaschen sollten Sie wegen der Belastung der Vorhand nur leicht bepacken. Achten Sie darauf, dass Zügelenden nicht darunter rutschen und drücken. Das Gewicht muss auf beiden Seiten gleichmäßig verteilt sein, lose Gegenstände sollten nicht klappern. „Packen Sie alles einzeln in Plastiktüten und polstern Sie mit einer Warnweste oder Regenjacke“, rät Dina Seipp. Tipp: „Schreiben Sie auf eine Liste, was wo verstaut ist: So finden Sie alles bei Bedarf sofort.“

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17.12.2016
Autor: Natalie Steinmann
© CAVALLO
Ausgabe 07/2016