So machen Reiter ihr Pferdegespann fit für zügige Transporte

Kupplungsdämpfer: Sanft und sicher gedämpft

Mit Tempo 100 kommen Pferd und Reiter schnell ans Ziel. CAVALLO verrät Ihnen, wie Sie Ihr Gespann fit für zügige Transporte machen. Kupplungsdämpfer helfen, das Gespann zu stabilisieren, bevor der Schlingerschutz aktiv wird.
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Foto: Hersteller Zugfahrzeuge Gespanngeschwindigkeit - Kupplungsdämpfer

Kupplungsdämpfer für den Anhänger gibt es zum Nachrüsten.

Das Gesetz schreibt vor, dass Anhänger entweder mit Schwingungsdämpfern an der Anhängerkupplung oder mit einem aktiven Schlingerschutzsystem ausgerüstet sein müssen. Am sichersten fahren Sie aber, wenn Ihr Gespann über beide Systeme verfügt. Aktive Schlingerschutzsysteme wie zum Beispiel LEAS greifen ein, wenn bereits Gefahr droht. Das kann unter Umständen ruppig werden.

Passive Kupplungsdämpfer haben den Vorteil, dass sie das Gespann im Normalfall im Zaum halten, schon lange bevor sich der Anhänger aufschaukelt. Anders als die aktiven Systeme greifen die Dämpfer nicht in die Radbremsen ein. Vielmehr bremsen sie die Deichsel ein, wenn sie sich auf dem Kugelkopf verdreht, indem die Reibbeläge direkt auf den Kopf drücken. Leichte Schwingungen des Pferdeanhängers, die sonst das ganze Gespann aufschaukeln könnten, erstickt der Kupplungsdämpfer im Keim.

Kupplungsdämpfer bieten beispielsweise die Firmen AL-KO (AKS 3004) oder Winterhoff (WS 3000) an. Sie kosten je nach Ausführung zwischen etwa 230 und 430 Euro plus Einbau.

14.04.2012
Autor: Markus Bauer
© CAVALLO
Ausgabe 09/2011