Sonnenbrillen für Reiter im Test

Worauf müssen Reiter beim Kauf einer Sonnenbrille achten?


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CAV Sonnenbrillen Test 2016
Foto: Rädlein

 

CAVALLO Sonnenbrillen für Reiter
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CAVALLO Sonnebrillen für Reiter im Test
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CAV Sonnenbrillen Test 2016
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CAVALLO Sonnebrillen für Reiter im Test
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Mit Sonnenbrille aufs Pferd? Gute Idee! Unser Praxis-Test zeigt, welche Details zählen – und wie fix der Durchblick verloren geht.

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Nicht kneifen! Das gilt für Reiter sowohl bei der Stallarbeit als auch auf dem gleißend hellen Dressurplatz oder sonnigen Geländestrecken. Statt geblendet zu zwinkern, sollten Sie Ihre Augen lieber schützen. Doch bleibt eine Sonnenbrille auch im Galopp auf der Nase? Und kann sie bei einem Sturz nicht sogar gefährlich werden? Wir verraten, worauf Sie beim Kauf von Sportsonnenbrillen achten müssen und haben sieben Modelle für Sie getestet.

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BRUCHFEST & SICHER

Gäbe es bei einem Sturz Scherben, könnten sich Reiter gefährlich schneiden. Deshalb sind moderne Sportbrillen aus bruchsicherem Kunststoff. „Üblich sind Materialien wie Polykarbonat oder Trivex für die Gläser“, erklärt Sportoptiker Jens Heymer (http://www.sportbrille.de www.sportbrille.de). Auch Rahmen aus Metall könnten zu Verletzungen führen. Wählen Sie daher zum Reiten eine Brille mit Kunststoff-Fassung. Alle Brillen im Test sind Sportbrillen aus Materialien mit hoher Bruchsicherheit.

PRIMA PASSFORM

Reitbrillen müssen in Bewegung guten Halt haben. Alle Testmodelle saßen sicher und verrutschten nicht. Probleme gibt es allerdings, wenn die Brille nicht zum Helm passt: Dann können die Bügel hinten anstoßen. Die Brille schiebt sich dadurch nach vorne und sitzt nicht mehr satt auf der Nase. Im Test passierte das bei der Kombination der Brille „Slide“ mit dem hinten sehr tief geschnittenen Helm Casco Spirit.

Testreiter mit weniger tief geschnittenen Helmen hatten dagegen keine Probleme. Auch die hinten geraden Bügel des Modells „Rydon“ stießen bei manchen Helmen an. Die Brille „Drive D79“ passte ebenfalls nicht zu jedem Kopfschutz: Die Plastikschnalle zur Weitenregulierung des Gummibands drückte unter einem tief geschnittenen Helm; darüber reichte das Band nicht.

GEGEN SONNE & STAUB

Brillen zum Reiten sollten eher nah am Gesicht liegen und breite Gläser haben. „Das bietet einen Rundumblick und außerdem besseren Schutz vor hochgewirbeltem Staub und Insekten“, so Jens Heymer. Hier konnten im Test vor allem die Modelle „Drive D79“ von Bertoni sowie die „Sportstyle 204“ punkten. Bei den Brillen „Slide“, „Rydon“, „Sportstyle 202“ und „Stone Crushers“ saßen die Gläser bei einigen Testern unten nicht auf dem Gesicht auf, wodurch Staub leichter eindringen konnte. Sind die Gläser nicht groß genug, blitzt unten außerdem Licht durch. Das Modell „SX-61 Bicolor“ bot zwar am unteren Glasrand guten Schutz, könnte aber an den Seiten besser geschlossen sein.

GUTES KLIMA

An heißen Tagen kann es unter der Brillenfassung schnell schwitzig werden. Modelle, die sehr dicht am Gesicht saßen, ließen die Schweißtröpchen schneller perlen: zum Beispiel die „SX-61 Bicolor“ von Casco, die „Sportstyle 204“ von Uvex oder „Drive 79“ von Bertoni. Sehr leicht gebaute Modelle wie die „Slide“ von Swiss Eye oder das Modell „Rydon“ von Rudy Project waren eher angenehm luftig und neigten auch weniger zum Beschlagen beim Ausatmen. Das ist vor allem dann wichtig, wenn Sie sportlich reiten und außer Atem kommen oder die Brille auch bei feuchter Witterung tragen wollen.

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Foto: Rädlein
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Winterreithosen Foto: Lisa Rädlein
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Reithelmtest Foto: Lisa Rädlein
Reithelmtest Foto: Lisa Rädlein
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17.08.2016
Autor: Redaktion CAVALLO
© CAVALLO
Ausgabe /2016