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Druck in der Prüfmaschine
Für den Biegetest wurden die Stangen in einem Prüfrahmen befestigt und anschließend in eine Universalprüfmaschine gespannt. Ein T-förmiger Stempel drückte mittig auf die Bruststange.
- 1Wie sicher sind Bruststangen im Pferdehänger?
- 2Der Haken riss beim Bremsen
- 3
- 4Panikstange ist pferdefreundlich
- 5Dünne Stangen verursachen Schmerzen
- 6Stabil ist nicht gleich besser
- 7Kommentar
Der Reutlinger Laborleiter Thomas Handel erhöhte den Druck per Computersteuerung schrittweise um je 500 Newton, das entspricht etwa einer Belastung von je 50 Kilo. Dabei wurde jeweils verzeichnet, wie viele Millimeter die Stange durchbog. Die mögliche Maximalbelastung lag bei 15000 Newton beziehungsweise 1,5 Tonnen.
Große Überraschung: Ausgerechnet die Bruststange des HB 506 schnitt am schlechtesten ab. Das Fahrzeug des englischen Herstellers Ifor Williams hatte im Anhängertest mit dem insgesamt besten Fahrkomfort fürs Pferd überzeugt. Beim Biegetest versagte der Haken der mitgelieferten Bruststange jedoch.
Dass die Stange bei 5000 Newton (rund 500 Kilo) um 53 Millimeter nachgibt, ist gewollt. „Sie soll sich sogar kontrolliert verformen, um den Aufprall des Pferds sanft abzufangen. Der Bruch des Hakens bei 650 Kilo ist jedoch nicht akzeptabel“, erklärt Thiemo Fleck, der als Fahrdynamikexperte der Zeitschrift „promobil“ den Test begleitete.
- Hänger im Test - plus Lautstärkemessung und Videos
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09.09.2009
© CAVALLO Ausgabe 10/2009
Autor: John Patrick Mikisch
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