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Dünne Stangen verursachen Schmerzen
Eine weitere Überraschung bot das Abschneiden der beiden Transportsicherungen, die Cheval Liberté für den Grand-Confort-Anhänger lieferte.
- 1Wie sicher sind Bruststangen im Pferdehänger?
- 2Der Haken riss beim Bremsen
- 3Druck in der Prüfmaschine
- 4Panikstange ist pferdefreundlich
- 5
- 6Stabil ist nicht gleich besser
- 7Kommentar
Die unbeschädigte Bruststange aus dem CAVALLO-Hängertest im Juni gab dem Druck der Testpresse konstant nach. Diesmal hielten auch die im 42 Millimeter breiten Innenrohr angeschweißten Haken.
Einen zwiespältigen Eindruck hinterlässt die Polsterung der Stange. Sie besteht aus einer acht Millimeter starken Schaumstoffschicht mit einem PVC-Gewebemantel – ähnlich wie bei Lkw-Planen. Die Grand Confort ist das einzige wirklich weich gepolsterte Modell im Test – ein großes Plus, jedoch wäre es schön, wenn die Polsterung auch noch die scharfkantigen Enden der Bruststange umschließen würde.
Dies wäre auch für die von Cheval Liberté gelieferte Ersatzstange wünschenswert. Mit einem Durchmesser von gerade einmal 3,8 Zentimetern ist
sie besonders schmal – und bis auf eine 1 Millimeter dünne gummierte Schicht, die auch als Korrosionsschutz dient, nicht gepolstert.
Das dünne Rohr gibt jedoch besonders schnell nach. „Ein extrem weiches Material, das aber schnell Kraft aufnimmt“, urteilt Laborleiter Thomas Handel. Bei 8000 Newton knickt das Rohr beängstigend ein, es hält aber dennoch einer Belastung von 13000 Newton stand.
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09.09.2009
© CAVALLO Ausgabe 10/2009
Autor: John Patrick Mikisch
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