Fünf Heizwesten für Reiter in der Kältekammer

CAVALLO testet Heizwesten

Wenn es richtig kalt wird, sollen Heizwesten ihren Träger schön warm halten. CAVALLO machte die Probe aufs Exempel und testete fünf Westen sowie eine Heizjacke in der Kältekammer.

 

Heizwesten CAVALLO
Foto: Rädlein Akkus verfügen über Steuerung.

Fotostrecke: Thermobilder - Heizwesten im Test

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Heizwesten CAVALLO Foto: Rädlein
Carbotex Heizweste Mobil CAVALLO Foto: Rädlein
Carbotex Heizweste Mobil CAVALLO Foto: Rädlein

Die Kleidungsstücke funktionieren im Prinzip alle gleich: Per Knopfdruck aktiviert ihr Träger einen Akku, der über Kabel mit in der Kleidung eingenähten oder eingesteckten Heizelementen verbunden ist.

Richtig warm wird es aber nur, wenn man über der Heizweste eine weitere Lage Kleidung trägt. Sie soll die von den Heizelementen erwärmte Luft am Körper halten. Ohne diese Schicht verpufft die Wärme. Wie gut die Heizkleidung wirkt, hängt auch von Faktoren wie der Außen- und Körpertemperatur sowie der Akkuleistung ab.

Der Kältetest

Zum Test begaben sich zwei CAVALLO-Mitarbeiterinnen in die auf -9 Grad Celsius heruntergekühlte Kölner Klimakammer des Outdoor-Ausstatters „Globetrotter Ausrüstungen“. Sie trugen die beheizten Kleidungsstücke jeweils 15 Minuten mit ihrer maximalen Wärmeleistung unter einer isolierten Winterjacke. Testkriterien waren Bedienbarkeit, Passform und individuelles Wärmeempfinden. Eine Thermografie-Kamera zeichnete die Wärmeverteilung auf: Je heller eine Stelle auf dem Thermogramm leuchtet, desto intensiver ist die Wärmestrahlung.

Dem Test stellten sich zwei Westen plus Softshell-Jacke von Alpenheat, die Modelle Carbotex von Nolden Cars & Concepts und Active Heat von HV Corporate Concepts sowie die Lite-Weste von Gerbing. Eine Fleece-Weste von Tek7 funktionierte zwar bei einem Probelauf, versagte aber im Test und fiel deswegen aus der Wertung.

Softshell-Jacken: Mehr Reit-Ausrüstung im CAVALLO-Test

13.12.2008
Autor: John Patrick Mikisch
© CAVALLO
Ausgabe 12/2008