Dressurreiten mit Uta Gräf - Tempo machen und Tempo drosseln

Sanfte Hilfen für schwierige Pferde


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CAVALLO Pferde motivieren Dressur Uta Gräf
Foto: Lisa Rädlein

 

CAVALLO Pferde motivieren Dressur Uta Gräf
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CAVALLO Pferde motivieren Dressur Uta Gräf
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CAVALLO Pferde motivieren Dressur Uta Gräf
Foto: Lisa Rädlein
Klemmt bei Ihrem Pferd ab und zu mal das Gaspedal? Mit klaren Impulsen, klugen Übungen und Hilfe vom Boden weckt Dressur-Profi Uta Gräf bei Faultieren die Lust auf mehr Schwung.

 

CAVALLO Pferde motivieren Dressur Uta Gräf
Foto: Lisa Rädlein Ruhiger Schritt muss sein. Uta Gräf geht gerne für 10 bis 15 Minuten in den Wald oder auf eine Weide.

Geht ein Pferd freiwillig fleißig vorwärts, ist das prima. Doch oft wird aus Eifer Flucht, und der Reiter verliert die Kontrolle übers Tempo. Mit Geduld, Gefühl und ein paar schlauen Ideen lernt Ihr Pferd, Ihnen nicht mehr davonzurennen und sich jederzeit weich bremsen zu lassen.

„Ich fange nicht gern mit der Arbeit an, bevor das Pferd gut Schritt geht“, sagt Uta Gräf. Ein geregelter und entspannter Viertakt ist die Basis für jede Gymnastik. Alle Pferde, die die Ausbilderin länger im Training hat, gehen so lange Schritt, bis sie entspannen. Die Schrittphase verlegt Uta Gräf oft in den Wald oder auf eine große Weide. Bei sehr heißen Pferden klappt das nicht immer. Die beruhigen sich manchmal auch nach längerer Zeit im Schritt nicht. „Wenn nach 10 bis 15 Minuten keine Ruhe einkehrt, probiere ich etwas anderes“, sagt Uta Gräf.

In der Reitbahn sind Wendungen und Seitengänge das Mittel der Wahl. Uta Gräf reitet Volten, Achten, Schenkelweichen oder Schulterherein. Das Wichtigste dabei: Sobald das Pferd ruhiger wird und sich entspannt, reitet sie am längeren Zügel geradeaus. So lernen Pferde schnell, dass ruhiger Schritt angenehmer ist als hektisches Getrippel.

Wenn unter dem Sattel gar kein ruhiger Schritt möglich ist, können Sie Ihr Pferd auch einfach führen. Hauptsache, es schreitet ruhig und gleichmäßig, bevor Sie mit dem eigentlichen Training beginnen.

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19.09.2013
Autor: Melanie Tschöpe
© CAVALLO
Ausgabe Oktober 2013/2013