Dressurreiten mit Uta Gräf - Tempo machen und Tempo drosseln

An Schenkel gewöhnen

Klemmt bei Ihrem Pferd ab und zu mal das Gaspedal? Mit klaren Impulsen, klugen Übungen und Hilfe vom Boden weckt Dressur-Profi Uta Gräf bei Faultieren die Lust auf mehr Schwung.

Fotostrecke: Lust auf Reiten: So motivieren Reiter ihre Pferde

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CAVALLO Pferde motivieren Dressur Uta Gräf Foto: Lisa Rädlein
CAVALLO Pferde motivieren Dressur Uta Gräf Foto: Lisa Rädlein
CAVALLO Pferde motivieren Dressur Uta Gräf Foto: Lisa Rädlein

 

CAVALLO Pferde motivieren Dressur Uta Gräf
Foto: Lisa Rädlein Lektionen für den Schenkelkontakt: Beim Kurzkehrt im Schritt bleibt der Schenkel weich dran, bis das Pferd entspannt.

Macht ein Pferd bei jedem Schenkelkontakt einen Satz nach vorn, sind Schenkelhilfen unmöglich. „Zur Gewöhnung lassen Sie Ihren Schenkel immer so lange weich am Pferd, bis es locker wird“, rät Uta Gräf. Entspannt das Tier, lösen Sie den Schenkel. Besonders klar wird das Prinzip in Übungen wie Schultervor, Zirkel vergrößern oder Übertreten auf dem Zirkel.

Sobald das Pferd bei angelegtem Schenkel ruhiger und weich wird, beenden Sie die Übung und reiten mit weichem innerem Bein geradeaus. Wenn Ihr Pferd nicht wie gewünscht reagiert, drücken Sie nicht stärker, sondern bleiben Sie einfach geduldig dran.

Kommt Hektik auf, geht es zurück in die Übung. Kennt ein Pferd dieses Prinzip, genügt mit der Zeit ein Schenkeldruck, damit das Pferd loslässt. Wichtig: Beenden Sie die Übung wirklich beim ersten Anzeichen für Entspannung. Den Gymnastik-Effekt der Übung können Sie vorübergehend etwas vernachlässigen, um Ihrem Pferd zu helfen, sich mit dem Schenkel wohl zu fühlen.

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10.09.2013
Autor: Melanie Tschöpe
© CAVALLO
Ausgabe Oktober 2013/2013