CAVALLO Standpunkt: Reaktion von Dr. Kirsten Tönnies auf ihren Offenen Brief an die FN

Tierärztin Dr. Kirsten Tönnies, beim Bundeschampionat in Warendorf Mitglied der Jury, wandte sich in einem Offenen Brief an die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN). Darin kritisiert sie, dass etliche junge Pferde mit zu engen Reithalftern vorgestellt wurden.

Beim Bundeschampionat in Warendorf war Dr. Kirsten Tönnies Mitglied der Jury. Vor Ort wurde auch der Tierschutzpreis des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vergeben. Mit diesem Preis soll im Besonderen pferdegerechtes Reiten und Handeln belohnt werden. Insgesamt wurden dabei 15 Dressur-, Spring- und Reitpferdeprüfungen abgehalten.

Die Kritik der Tierärztin galt den in vielen Fällen zu eng verschnallten Reithalftern. Die Faustregel, die auch im FN-Reglement verankert ist, dazu lautet: Zwei Finger zwischen dem Nasenrücken des Pferds und dem Nasenriemen. Diese Regel wurde in etlichen Fällen, so die Tierärztin, nicht eingehalten.

Unter diesem Link Offener Brief im Original finden Sie den Brief, den Dr. Kirsten Tönnies an die FN schickte. Hier antwortet die Deutsche Reiterliche Vereinigung auf den Offenen Brief von Dr. Kirsten Tönnies.

In der November-Ausgabe von CAVALLO erörtert die Tierärztin als Gastautorin im Artikel "Macht endlich das Maul auf!" ihren Standpunkt.

Medienberichte zum "Offenen Brief"

Nicht nur die Reitsport-Medien berichteten über den Offenen Brief von Dr. Kirsten Tönnies. Auch andere Medien haben sich dem Thema angenommen: "Das ist erschreckend" - Eine Tierärztin klagt an / DIE WELT

Video: Dr. Kirsten Tönnies im Interview




Fotostrecke: Zügelmessung: Pferde wünschen sanfte Anlehnung

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CAVALLO Zügelspannung Foto: Lisa Rädlein
CAVALLO Zügelspannung Foto: Lisa Rädlein
CAVALLO Zügelspannung Foto: CAVALLO
06.09.2015
Autor: Redaktion CAVALLO
© CAVALLO
Ausgabe 10 / 2015/2015