Mit Equikinetic werden Pferde fit und gesund

Kranke Pferde fit machen

Von der Gasse in die Piaffe: Mit Equikinetic werden Pferde fit und geschickt - vom Youngster bis zum Dressurpferd. So funktioniert die Methode.

 

CAVALLO Michael Geitner Equikinetic
Foto: Lisa Rädlein Warmblut Bolero hat nach sechs Monaten Reha bei Horst Becker starke Muskeln.

Der sensible Patient: Verletzt, schwach, chronisch krank oder einfach alt: Viele Pferde mit Bewegungseinschränkungen finden mit der Equikinetic schneller zurück zur alten Form als mit anderen Methoden.

Trainings-Empfehlung: Reha-Pferde, die vom Tierarzt das „Go“ zum Wiederaufbau haben, sollten Equikinetic im Schritt machen. Starten Sie mit vier Arbeitsphasen à 30 Sekunden und 45 Sekunden Pause.

Steigern Sie sehr langsam und vorsichtig. „Je nach Zustand kann es Monate dauern, bis ein Pferd achtmal eine Minute im Trab schafft. Erst dann ist es kein Reha-Pferd mehr“, sagt Michael Geitner.

Herausforderungen: Die richtige Trainingsintensität ist der Schlüssel zum Erfolg. Beobachten Sie Ihr Pferd genau: Schafft es die Arbeit gut oder zeigt es Unwohlsein, schlägt es mit dem Kopf oder Schweif oder wird es unruhig? Dann war die abgefragte Leistung noch zu viel. Stellen Sie vorsichtig: „Anfangs reicht eine minimale Innenstellung bei ruhigem Tempo“, sagt Michael Geitner. „Wer zu stark stellt oder zu viel Tempo fordert, blockiert den Fortschritt. Viele Patienten sind steif und müssen ihren Körper erst langsam wieder in Schwung bringen.“

Besonders heikel ist der Übergang zur Trabarbeit, weil die Quadratvolte sehr eng ist. Schleichen Sie sich ganz langsam mit wenigen Sekunden pro Arbeitseinheit ein. Lassen Sie Ihr Pferd nur traben, wenn es den Trab anbietet, gelassen und taktmäßig trabt und nach dem Training keine Steifheit, Müdigkeit oder Verschlechterung im Bewegungsablauf zeigt.

Loading  

Zur Darstellung des Videos benötigen Sie aktiviertes JavaScript sowie den Adobe Flash-Player.


03.05.2016
Autor: Cavallo
© CAVALLO
Ausgabe 04 / 2015 /2015