Mit Equikinetic werden Pferde fit und gesund

Trianing für Jungpferde

Von der Gasse in die Piaffe: Mit Equikinetic werden Pferde fit und geschickt - vom Youngster bis zum Dressurpferd. So funktioniert die Methode.

 

CAVALLO Michael Geitner Equikinetic
Foto: Lisa Rädlein Lusitano-Hengst Armani (4) lockert beim Übertreten die Lende und stärkt zugleich die Hinterhand.

Das Jungpferd: Je stärker und geschickter ein Pferd ist, wenn erstmals ein Reiter auf seinen Rücken steigt, umso leichter kann es das Gewicht ausbalancieren und tragen. Ein sinnvoller Aufbau verhindert schlechte Erfahrungen und Gesundheitsprobleme.

Trainings-Empfehlung: Machen Sie anfangs nicht öfter als zweimal in der Woche Equikinetic. Starten Sie mit achtmal einer Minute Arbeit im Schritt, und steigern Sie langsam. „Bis zum Anreiten darf gerne ein Jahr vergehen“, findet Michael Geitner. Schafft ein Pferd acht Minuten im Trab, können Sie zur Arbeit einen Sattel auflegen. „In den Gassen fällt es vielen Pferden leichter, sich mit dem komischen Ding auf dem Rücken gelassen zu bewegen“, hat Geitners Co-Trainerin Alexandra Schmid festgestellt.

Herausforderungen: Junge Pferde müssen lernen, sich zu konzentrieren, müssen Muskeln aufbauen und lernen, sich gesund zu koordinieren. Um Sehnen, Bänder und Gelenke zu schonen und vorzeitigen Verschleiß zu verhindern, ist es beim Jungpferd besonders wichtig, es nie zu überfordern. Nehmen Sie deshalb jede Irritation im Training ernst. Junge Pferde sind oft viel früher erschöpft, als ihre Besitzer glauben.

Begleitendes Training: In kurzen Arbeitseinheiten legt Dressur-Trainer Horst Becker weitere wichtige Grundlagen. „Ein junges Pferde lernt zuerst das Longen-ABC. So bauen wir eine Beziehung auf und vermitteln ihm die Grundlagen von Vertrauen und Gehorsam.“ Später lässt Becker die Pferde an der Hand seitlich übertreten, um Lende und Rücken noch mehr zu mobilisieren und die Bauchmuskulatur zu stärken. Die Kraft fürs Reiten fördert Becker zudem mit Galopp-Arbeit an der Longe und Doppellonge.

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03.05.2016
Autor: Cavallo
© CAVALLO
Ausgabe 04 / 2015 /2015