Richtig Schritt reiten: Profi-Tipps von Dressurreiterin Uta Gräf

Bewegung der Beine im Schritt

Ein klarer Viertakt ist der Gradmesser für reelle Pferdeausbildung und gutes Reiten. Trauen Sie sich mit diesen Profi-Tipps für jeden Reiter an den schonungslosen Gang. Sie werden schnell Fortschritte machen. Es lohnt sich!

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CAVALLO Dressurreiten Uta Gräf Schritt Foto: Lisa Rädlein
CAVALLO Dressurreiten Uta Gräf Schritt Foto: Lisa Rädlein
CAVALLO Dressurreiten Uta Gräf Schritt Foto: Lisa Rädlein

 

CAVALLO Dressurreiten Uta Gräf Schritt
Foto: Lisa Rädlein Grand-Prix-Pferd Le Noir zeigt einen raumgreifenden und taktreinen Schritt auf der Wiese.

Anja Beran, Klassikausbilderin aus dem bayerischen Bidingen, arbeitet daher mit ihren Reitschülern bevorzugt im Schritt. Sie lässt den Reiter die Bewegungen der Pferdebeine fühlen. „Nur wenn der Reiter weiß, wann welches Bein fußt, kann er im richtigen Moment Hilfen geben“, sagt Beran.

Bei den Hilfen hakt es oft. Viele Reiter treiben aufwändig mit unruhigen Schenkeln und piksenden Sporen. Richtig ist es so: „Die Reiterbeine liegen im Schritt locker und begleiten den Pferdebauch abwechselnd“, sagt Pferdewirtschaftsmeisterin Uta Gräf aus Kirchheimbolanden in Rheinland-Pfalz, die mit ihrem Partner Stefan Schneider für das CAVALLO-Fotoshooting ritt. Wer im Schritt zum falschen Zeitpunkt treibt, bringt das Pferd aus dem Gleichgewicht und stört den Viertakt. Wer dauernd drückt, stumpft das Pferd ab.

Störfaktoren sind allerdings auch Reiter, die gar nicht stören wollen. „Viele halten beim Schrittreiten die Luft an, um das Pferd ja nicht zu behindern“, sagt Gräf. Dabei verspannen sie und übertragen diese Anspannung aufs Pferd.“ Darunter leidet der Takt. Für solche Kandidaten hat die Reitlehrerin einen simplen Trick: „Ich lasse die Reiter laut den Takt mitzählen. Dadurch atmen sie automatisch richtig.“

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19.05.2013
Autor: Cathrin Flößer
© CAVALLO
Ausgabe 01/2012