Richtig Schritt reiten: Profi-Tipps von Dressurreiterin Uta Gräf

Nickt das Pferd ist es locker

Ein klarer Viertakt ist der Gradmesser für reelle Pferdeausbildung und gutes Reiten. Trauen Sie sich mit diesen Profi-Tipps für jeden Reiter an den schonungslosen Gang. Sie werden schnell Fortschritte machen. Es lohnt sich!

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CAVALLO Dressurreiten Uta Gräf Schritt Foto: Lisa Rädlein
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CAVALLO Dressurreiten Uta Gräf Schritt
Foto: Lisa Rädlein Die Wade liegt beim Treiben ruhig am Pferd.

Ein sehr guter Gradmesser, den jeder Reiter auch vom Sattel aus beobachten kann, ist die Nickbewegung von Kopf und Hals. Nickt das Pferd, ist es locker und losgelassen, Rücken- und Bauchmuskeln können arbeiten. Nickt das Pferd nicht, können die Muskelketten nicht optimal zusammenspielen. Das Pferd muss mehr Gewicht auf der Vorhand mit der tiefen Beugesehne stemmen. Die dauerhafte Überlastung kann zu Krankheiten wie dem Hufrollen-Syndrom führen.

Je raumgreifender der Schritt, desto größer die Nickbewegung, die von der Reiterhand nach vorn begleitet wird. „Bei einem großrahmigen Warmblüter sollten es mindestens zehn Zentimeter sein“, sagt Ralf Döringshoff. Weit weniger nicken kurze iberische Pferde. Deren traditionelle Ausrüstung liefert eine andere Hilfe zur Taktprüfung: den sogenannten Mosquero. Diese Lederfransen am Stirnband wippen bei einem guten Schritt abwechselnd links und rechts im Takt.

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Arikel, Fotos und Videos zum Dressurreiten:


19.05.2013
Autor: Cathrin Flößer
© CAVALLO
Ausgabe 01/2012