Distanzreiten: Virginie Atger beim Okahandja-Ritt in Namibia

Französische Vizeweltmeisterin reitet hinterher


Zur Fotostrecke (30 Bilder)

CAVALLO Distanzreiten: FEI CEI**-Ritt in Namibia
Foto: Benjamin Linsner

 

CAVALLO Distanzreiten: FEI CEI**-Ritt in Namibia
Foto: Benjamin Linsner

 

CAVALLO Distanzreiten: FEI CEI**-Ritt in Namibia
Foto: Benjamin Linsner

 

CAVALLO Distanzreiten: FEI CEI**-Ritt in Namibia
Foto: Benjamin Linsner

 

CAVALLO Distanzreiten: FEI CEI**-Ritt in Namibia
Foto: Benjamin Linsner
Fünf französische Enduroreiter haben am Okahandja-Distanzritt des „Windhoek Endurance Riding Club“ in Namibia teilgenommen. Darunter die Enduro-Vizeweltmeisterin von 2006, Virginie Atger. Cavallo war dabei.

Lesen Sie in diesem Artikel:


Insgesamt 75 Reiterinnen und Reiter nahmen am 22. Juni an einem Distanzritt des „Windhoek Endurance Riding Club“ (Windhoek Enduro-Reitverein) in Namibia teil – Darunter die Vizeweltmeisterin und Teamweltmeisterin von 2006, Virginie Atger. Die Teilnehmer starteten in der Ortschaft Okahandja, knapp 80 Kilometer nördlich der Hauptstadt Windhoek, auf unterschiedlich lange Distanzen. Die längste Route (120,1 Kilometer) wurde mit der offiziellen FEI-Kategorie CEI-Zwei-Sterne bewertet.

Demnach wurde der Ritt nach den international gültigen Regeln des Pferdesportverbandes durchgeführt. Weitere Distanzen führten über 100,1 Kilometer und 85,1 Kilometer (jeweils CEI-Ein-Stern). Außerdem wurden Ritte von 35,5 Kilometer bis 84,1 Kilometer für die nationale Wertung der „Namibia Endurance Ride Association“ (Namibischer Enduro-Reitverband) ausgetragen.

Franzosen auf geliehenen Pferden

Für Virginie Atger war es der erste Besuch in Namibia. Die Französin nahm an der Distanz über 85,1 Kilometer teil. Da die fünfköpfige französische Delegation ohne Pferde angereist war, bestritt sie das Rennen auf geliehenen Arabern. Die Tiere stellte die Namibierin Ingeborg Heynes zur Verfügung. Atger urteilte nach dem Ritt: „Das Pferd ist gut ausgebildet und wir haben schnell zusammengearbeitet“.

Da Temperatur und Luftfeuchtigkeit nicht mit dem europäischen Klima vergleichbar sind, müssten sich die Pferde einige Zeit lang akklimatisieren. Außerdem liegt Okahandja 1.500 Meter über dem Meeresspiegel. „Durch einen Transport wäre das Pferd unnötigem Stress ausgesetzt“, erklärte Ingeborg Heynes, die auf einer Lodge Pferdesafaris anbietet und Mitglied im Vorstand des Windhoeker Enduro-Reitvereins ist. Bei einem Besuch in Paris hatte sie die Idee, französische Reiter nach Okahandja einzuladen. „Als ich den Franzosen Bilder von unserer Landschaft gezeigt habe, war kaum noch Überredung notwendig, bis sie zugesagt hatten“, sagte Heynes.

Route durch Flussbett und starke Temperaturunterschiede

Auf der Route mussten die Reiter unterschiedlich markierte Runden absolvieren. Die Strecke führte durch einen großflächig mit Büschen und niedrigen Bäumen bewachsenen Teil des Khomas-Hochlandes auf über 1.500 Metern Höhe. Das Streckenprofil war weitestgehend flach, kreuzte nur wenige Fahrwege und führte zum Teil durch das ausgetrocknete Flussbett des Okahandja-Flusses.

Laut Routemaster Leon Harmse, wurde die Strecke im Hinblick auf die nationalen Meisterschaften in Walvis Bay so gelegt, dass die Teilnehmer über viel sandiges Terrain reiten mussten. Die Hafenstadt Walvis Bay liegt am Ufer des Atlantik, an das die Namibwüste grenzt.

Da im südlichen Afrika der Juni zu den Wintermonaten zählt, war es beim ersten Start um 5:30 Uhr morgens mit Temperaturen im einstelligen Bereich noch sehr frisch. Zur Mittagszeit stiegen die Temperaturen schlagartig auf 30 Grad – eine **Herausforderung für Pferde und Reiter.

Loading  

Fotostrecke: Fotostrecke: Distanzreiterin Anne Wegner

10 Bilder
CAVALLO Distanzreiten Foto: Rädlein
CAVALLO Distanzreiten Foto: Rädlein
CAVALLO Distanzreiten Foto: Rädlein

Inhaltsverzeichnis

07.08.2013
Autor: Redaktion CAVALLO / Benjamin Linsner
© CAVALLO
Ausgabe August 2013/2013