Geländesprünge mit Pferden am Seil

Seil-Springen leicht gemacht

CAVALLO Geländesprünge am Seil
Foto: Rädlein
Sprünge am Seil machen Pferd und Reiter Spaß: Mit den Tipps von Ausbilderin Christiane Schwahlen gelingt Ihnen das spielend einfach.

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CAVALLO Geländesprünge am Seil
Foto: Rädlein Das macht Laune!

Der vierjährige „Zum Glück“ hat Spaß: Er springt in perfekter Manier über Baumstämme und Gatter und baut zwischen den Hindernissen ein paar übermütige Freudenbuckler ein. Der Wallach flitzt mit Besitzerin Christiane Schwahlen nur so über den Gelände-Reitplatz der Westfälischen Reit- und Fahrschule in Münster.

Da bekommt man richtig Lust, das selbst auszuprobieren. Denn hinter solchen Sprüngen steckt kein Hexenwerk – das schaffen Sie auch mit Ihrem Pferd! Der Clou daran: Seil-Springen macht nicht nur Spaß, sondern bringt Ihnen und Ihrem Pferd zugleich enorm viel. „Das Pferd wird selbstbewusster“, sagt Ausbilderin Christiane Schwahlen. Kopf und Körper
werden gleichermaßen gefordert und gefördert.

Kleine Hindernisse verbessern zudem die Gymnastizierung – und sind eine willkommene Abwechslung im Trainingsalltag. Auch Sie profitieren von den Sprüngen am Seil. „Man schult seine eigene Kommunikation mit dem Pferd“, sagt Christiane Schwahlen. Denn damit das Pferd springt, muss der Mensch einiges beachten: Wie schätze ich Distanzen ein, wie führe ich mein Pferd an den Sprung heran? Das verbessert auch das Gefühl fürs Pferd. „Man merkt schnell, ob das Pferd auf einen hört oder mit der Aufmerksamkeit ganz woanders ist.“

Eine feine Kommunikation sorgt für perfekte Sprünge Fürs Seil-Springen müssen Sie fit sein, denn Sie begleiten Ihr Pferd dabei auf dem Boden – das gibt ordentlich Laufkilometer. Ein Knotenhalfter, ein etwa vier Meter langes Seil und Horseman-Stick oder Gerte reichen an Equipment. Die Übungen und ersten Sprünge sollten Sie auf einem eingezäunten Platz oder in einer Halle machen.

Und so legen Sie los: Hier zeigt Ihnen Christiane Schwahlen, was Sie und Ihr Pferd können sollten. „Diese BasisÜbungen aus dem Natural Horsemanship müssen sitzen, denn damit bleibt die gute Kommunikation vor, über und nach dem Hindernis erhalten“, erklärt sie. Das Weichenlassen der Hinterhand ist zum Beispiel Grundvoraussetzung dafür, dass man die Aufmerksamkeit des Pferds nach dem Sprung wieder bekommt. Wenn die Übungen jederzeit abrufbar sind, können Sie sich an Sprünge herantasten. Worüber Ihr Pferd springt, ist zweitrangig.

„Wichtig ist nicht das Ziel, also der Sprung selbst“, so Christiane Schwahlen, „sondern der Weg dorthin.“ Dieser Weg wird in einzelne Schritte unterteilt und Stück für Stück erarbeitet. Der Vorteil: Das Pferd hat viele Erfolgserlebnisse – und der Sprung ergibt sich von selbst.

 

CAVALLO Geländesprünge am Seil
Foto: Rädlein Christiane Schwahlen

DIE CAVALLO-EXPERTIN CHRISTIANE SCHWAHLEN

Christiane Schwahlen verbindet Natural Horsemanship mit klassischer Dressur. Die feine Kommunikation mit dem Pferd lernte sie bei Pat Parelli kennen. Seit 2009 hat sie einen FN-Trainerschein mit Schwerpunkt Dressur. Die Ausbilderin und
WWW.CHRISTIANESCHWAHLEN.COM - Die Buchautorin lebt und arbeitet bei Münster.

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Pferde trainieren Apportieren Dressur Foto: Rädlein
Apportieren Foto: Lisa Rädlein
Apportieren Foto: Lisa Rädlein

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CAVALLO Bodenfreestyle Foto: Rädlein
CAVALLO Bodenfreestyle Foto: Rädlein
CAVALLO Bodenfreestyle Foto: Rädlein

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12.05.2016
Autor: Redaktion CAVALLO / Böke
© CAVALLO
Ausgabe 08 / 2015/2015