Locker im Sattel: Sitzlonge als Training für den Reitersitz

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Die Sitzlonge gilt unter Reitern als notwendiges Übel. Stimmt aber gar nicht, wie CAVALLO-Redakteurin Kristina Glaser entdeckte. Hier gibt es hilfreiche Profi-Tipps.

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Seit 2009 leitet Gabriele Nimsky-Magnussen das Landesleistungszentrum Reiten im fränkischen Ansbach. Die Pferdewirtschaftsmeisterin und Richterin reitet Dressur bis Klasse S und Springen bis Klasse M. 2007 nahm sie an einer Fortbildung für Pferdewirtschaftsmeister zum Bewegungstrainer nach Eckart Meyners teil. „Mein Blick hat sich verändert. Die Bewegungslehre fließt in meinen Unterricht ein, und Fehler korrigiere ich vermehrt über den Sitz. Korrekturen nach dem ewig gleichen Muster störten mich, ich wollte etwas ändern. Da kam die Schulung gerade richtig.“

Pferdezentrum Franken, Am Reiterzentrum 3, 91522 Ansbach, Tel. (0981) 46500, info@pferdezentrum-franken.de

Eckart Meyners studiert seit über 30 Jahren Bewegungen beim Reiten bis ins kleinste Detail. Er kann Bewegungen erkennen, die andere nicht sehen, behaupten Schüler des 2009 pensionierten Dozenten für Sportpädagogik an der Universität Lüneburg. Meyners entwickelte spezielle Übungen, die Blockaden lösen. Sein Ziel: dem Reiter helfen, besser zu sitzen und die Bewegungen des Pferds nicht zu stören. „Der Reiter muss feine Körpersignale aussenden, die das Pferd versteht, und umgekehrt.“ Der von ihm entwickelte Hocker Balimo fördert mit dreidimensional beweglicher Sitzfläche das Gefühl für die Beckenbewegung.

ADVINOVA GmbH, Am Altenbruch 7, 40822 Mettmann, Tel. (02104) 5054747, postmaster@balimo.info

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Koordination Übung reiten Foto: Lisa Rädlein
Koordination Übung reiten Foto: Lisa Rädlein
Koordination Übung reiten Foto: Lisa Rädlein

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03.10.2012
Autor: Redaktion CAVALLO / Kristina Glaser
© CAVALLO
Ausgabe 08/2008