Pferdekauf: Junge Pferde gut für Freizeitreiter - Guter Reitlehrer ist Pflicht

Jungpferde für jeden Reiter?


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CAVALLO Pferde kaufen Pferdekauf Junge Pferde
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CAVALLO Pferde kaufen Pferdekauf Junge Pferde - Waltraud Böhmke
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Junge Pferde lassen sich mit einem guten Reitlehrer perfekt formen. Da Freizeitreiter oft keine Turnierambition und so auch keinen Zeitdruck haben, sind sie eine echte Alternative beim Pferdekauf. CAVALLO erklärt, was sie beachten müssen.

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Foto: Lisa Rädlein Junge Pferde kann man formen. Das fällt oft leichter, als festgefahrene Verhaltensmuster von erwachsenen Tieren aufzubrechen.

Siebenjährige Pferde eignen sich optimal für Freizeitreiter, die einen verlässlichen, ausgebildeten Kumpel suchen. Soweit die Theorie. In der Praxis machen diese Tiere oft viel mehr Probleme als Jungspunde. Sie sollen die Grundausbildung bereits hinter sich haben und das Einmaleins des Reitens beherrschen. Dann eignen sich Pferde als perfekte Freizeitpartner für Reiter, die keine Turnierambitionen haben, sondern einen verlässlichen Kumpel für Dressur und Gelände suchen. Wann ist dazu das perfekte Alter? Siebenbis Achtjährige haben schon viel drauf, be‚finden sich aber im Flegelalter.

Junge Pferde ab vier Jahren lassen sich dagegen mit einem guten Training noch perfekt formen. Auch von schwächeren Reitern.

Gerade im Warmblutbereich werden Pferde im Alter von sieben bis acht Jahren auf dem Markt angeboten, die im Sport nicht den letzten Biss gezeigt haben. Deswegen sollen sie in den Freizeitbereich verkauft werden. Diese Tiere haben oft negative Erfahrungen mit Reitern gemacht, die bis an die Grenzen ihres Leistungspotenzials herangegangen sind. Dabei sammelt das Pferd schlechte Erfahrungen. Gehen solche Pferde in die Hände eines Freizeitreiters, treten die Probleme erst nach einiger Zeit auf. Zunächst sind die Tiere sehr umgänglich und freuen sich über die intensive und individuelle Ansprache ihres neuen Besitzers.

Allerdings passiert es nach kurzer Zeit häufig, dass auf Leistung trainierte Pferde mit der neu gewonnenen Freiheit nicht so gut zurechtkommen. Solche Pferde sind es gewohnt, sehr reglementiert geritten zu werden und erleben jetzt einen unsicheren, teilweise auch unentschlossenen Reiter. Vermittelt der dem Tier zu wenig Führung, übernimmt das Pferd naturgemäß diesen Part. Damit beginnen die ersten Missverständnisse. Beim Vorbesitzer hat das Pferd konsequente Hilfen für die Übergänge in den verschiedenen Gangarten kennengelernt und jetzt versteht es die ungenauen Hilfen nicht. Es reagiert erst nachlässig, irgendwann ignoriert es sie einfach völlig.

Vorsichtige Reiter sind frustriert, wenn das Pferd auf die bewusst gefühlvollen Hilfen nur schlecht anspricht.

Der Reiter versteht dies als Ungehorsam. Viele Freizeitreiter möchten ihr Pferd mit feinen Hilfen reiten und fühlen sich von ihrem Pferd hintergangen, wenn es diese Hilfen ignoriert. Womöglich folgen noch gut gemeinte Kommentare der Reiterkollegen aus dem Stall, die den Frust perfekt machen. Sie empfehlen, „dem Bock eben mal zu zeigen, wer das Sagen hat“. Doch in solchen Fällen hilft keine grobe Reiterei, sondern ein kompetenter Reitlehrer.

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CAVALLO Biomechanik Foto: Schönewald
CAVALLO Biomechanik Foto: Schönewald
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CAVALLO Pferde ausbilden Foto: Lisa Rädlein
CAVALLO Pferde ausbilden Foto: Lisa Rädlein
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19.04.2013
Autor: Waltraud Böhmke
© CAVALLO