Pferdekauf: Junge Pferde gut für Freizeitreiter - Guter Reitlehrer ist Pflicht

Turnierambition ja oder nein?

Junge Pferde lassen sich mit einem guten Reitlehrer perfekt formen. Da Freizeitreiter oft keine Turnierambition und so auch keinen Zeitdruck haben, sind sie eine echte Alternative beim Pferdekauf. CAVALLO erklärt, was sie beachten müssen.

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CAVALLO Pferde kaufen Pferdekauf Junge Pferde Foto: Lisa Rädlein
CAVALLO Pferde kaufen Pferdekauf Junge Pferde - Waltraud Böhmke Foto: Böhmke_privat
CAVALLO Pferde kaufen Pferdekauf Junge Pferde Foto: Lisa Rädlein

 

CAVALLO Pferde kaufen Pferdekauf Junge Pferde - Waltraud Böhmke
Foto: Böhmke_privat

Freizeitreiter haben meistens keine Turnierambitionen und dadurch auch keinen Zeitdruck. Das langsame Lerntempo gibt dem Pferd ausreichend Zeit für neue Eindrücke. Dadurch baut es leichter Vertrauen auf und macht das Pferd zu einem zuverlässigen und unerschrockenen Reitpferd. Dabei hilft eine abwechslungsreiche Arbeit mit Bodenschule, Reiten auf dem Außenplatz, in der Halle und im Gelände. Dadurch wird die Arbeit fürs Pferd spannend.

Egal wie erfahren der Reiter ist, ein kompetenter Trainer ist Pflicht. Er überprüft die Arbeit regelmäßig. So schleichen sich grobe Fehler erst gar nicht ein. Viele kleine Probleme lassen sich leicht abstellen, wenn man sie bereits im Ansatz unterbindet. Dafür eignet sich nicht jeder Reitlehrer.

Für den Trainer sollten die Möglichkeiten des Pferds und die Wünsche des Reiters an erster Stelle stehen und nicht sein sportlicher Ehrgeiz.

Sein Training sollte so aufgebaut sein, dass das Pferd entsprechend seines Alters die Dehnungshaltung lernt. Der Ausbilder muss dafür sorgen, dass Pferd und Reiter sich gut verständigen. Je mehr Wert er auf einen taktmäßigen, losgelassenen Bewegungsablauf des Pferds legt, desto leichter fällt dem Pferd später die Anlehnung. Diese Losgelassenheit darf er aber nicht mit einem Auseinanderfallen verwechseln. Dann geht das Pferd nicht mehr über den Rücken. Die korrekte Ausbildung strebt ein gleichmäßig und ausbalanciert gehendes Pferd an, das sich gut sitzen und in allen Gangarten willig treiben und aufnehmen lässt. Läuft diese Basisarbeit korrekt ab, steigt das Vertrauen zum Reiter automatisch.

Coole Pferde vermitteln umgekehrt durch ihre innere Ruhe dem Reiter ein gutes Gefühl und Sicherheit.

Wenn der Reiter mit seinem jungen Pferd all diese Phasen der Ausbildung schrittweise vom Leichten zum Schweren aufbaut, kann in der Grundausbildung wenig schief gehen. Das Pferd erlebt keine negativen Einschnitte und wird immer mutiger und sicherer. Dann profitiert der Reiter von einem jungen Pferd mehr als von einem älteren, das mehrfach durch die Mangel ging.

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CAVALLO Biomechanik Foto: Schönewald
CAVALLO Biomechanik Foto: Schönewald
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CAVALLO Pferde ausbilden Foto: Lisa Rädlein
CAVALLO Pferde ausbilden Foto: Lisa Rädlein
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14.03.2013
Autor: Waltraud Böhmke
© CAVALLO