Profis helfen Reitern: Fehler beim Reiten von Übergängen vermeiden

Locker bleiben während des Übergangs

Herausheben oder bremsen auf der Vorhand: Das sind die häufigsten Probleme bei Übergängen. Übungen für Reiter wie der Affensitz und gezielte Lektionen fürs Pferd verbessern die Wechsel sofort.

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CAVALLO Übergänge richtig reiten Dressur Foto: Lisa Rädlein
CAVALLO Übergänge richtig reiten Dressur - Claudia Butry Foto: Lisa Rädlein
CAVALLO Übergänge richtig reiten Dressur Foto: Lisa Rädlein

 

CAVALLO Übergänge richtig reiten Dressur
Foto: Lisa Rädlein Das Becken ist die Schaltzentrale beim Reiten. Wer mitschwingt, blockiert das Pferd nicht.

Bürojobs und mangelnde Bewegung sind Gift für gute Übergänge. Wenn man sich wenig bewegt, wird man automatisch steif im Becken. Das Becken ist aber die Schaltzentrale. Ist der Reiter hier blockiert, kann er keine korrekten Gewichtshilfen mehr geben. Diese Hilfen sind für einen sauberen, geschmeidigen Übergang unverzichtbar.

Mit ein wenig Training werden Sie wieder lockerer. Bewegen Sie dafür Ihr Becken in alle Richtungen. Setzen Sie sich beispielsweise auf einen harten Untergrund wie einen Stuhl oder auf einen Balimo-Hocker. Heben Sie Ihr Becken abwechselnd links und rechts an, kippen Sie es vor und zurück. Wenn das gelingt, üben Sie das in verschiedenen Haltungen – lehnen Sie sich dabei mit dem Oberkörper nach vorne oder nach hinten.

Auch auf dem Pferderücken können Sie Ihre Beweglichkeit verbessern. Versuchen Sie dafür ganz bewusst, Ihr Becken mal zur Seite, mal nach vorn oder hinten zu bewegen. Trab oder Galopp im leichten Sitz lockert ebenfalls. Ist Ihr Pferd ruhig, können Sie „Rad fahren“: Gehen Sie dazu aus den Bügeln und ziehen Sie Ihre Knie abwechselnd nach oben.

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29.01.2014
Autor: Barbara Forro
© CAVALLO
Ausgabe September 2013 /2013