Profis helfen Reitern: Fehler beim Reiten von Übergängen vermeiden

Wechselfiguren für Durchlässigkeit

Holpern die Wechsel zwischen den Gangarten noch? Diese Übungen helfen, Übergänge zu verbessern.

Fotostrecke: Profi-Tipps: So gelingen Reitern die Übergänge

12 Bilder
CAVALLO Übergänge richtig reiten Dressur Foto: Lisa Rädlein
CAVALLO Übergänge richtig reiten Dressur - Claudia Butry Foto: Lisa Rädlein
CAVALLO Übergänge richtig reiten Dressur Foto: Lisa Rädlein

Im Trab Zirkel verkleinern, dann Schritt, Zirkel vergrößern und antraben: Diese Übung eignet sich für Pferde, die auf die Vorhand kommen. Durch die engere Zirkellinie tritt das innere Hinterbein stärker unter, das Pferd steht besser an den Hilfen. Aus dem Zirkel vergrößern heraus antraben, das Hinterbein soll energisch abfußen.

Im Schritt Schenkelweichen auf der Zirkellinie, daraus antraben: Wenn das Pferd dem inneren Schenkel weicht, schwenkt die Hinterhand nach außen. Das verbessert die Reaktion auf den treibenden Schenkel, und die Hinterhand wird mobilisiert. Beim Antraben tritt das Pferd besser unter.

Im Trab mehrfache Schlangenlinien durch die Bahn, beim Überqueren der Mittellinie Schritt: Den Wechsel zwischen Biegen und Geraderichten kann man gut mit einem Übergang kombinieren. Eine Pferdelänge Schritt reicht aus. Wenn das Pferd zackelt, sollte so lange Schritt geritten werden, bis es gelassen schreitet.

Eine Runde Galopp auf dem Zirkel, Mitte der kurzen Seite Trab, durch den Zirkel wechseln, beim Umstellen angaloppieren: Diese Übung kann man mehrmals hintereinander wiederholen. Das stärkt die Längsbiegung und die Durchlässigkeit. Faulere Pferde werden zudem wacher und aktiver.

Loading  

29.01.2014
Autor: Barbara Forro
© CAVALLO
Ausgabe September 2013 /2013