Wingwave-Methode löst Blockaden beim Reiten

Kontakt zu Wingwave-Coaches

Blockaden auf dem Pferd einfach wegwischen? Mit Wingwave sollen sich Probleme beim Reiten in Luft auflösen. CAVALLO testet die Coaching-Methode für Reiter.
Foto: Lisa Rädlein CAVALLO Wingwave für Reiter

Schnelle Handbewegungen dringen bis ins Unterbewusstsein vor und wirken dort.

Kontakt zu Trainern:

Weltweit gibt es über 4000 zertifizierte Wingwave-Coaches. Adressen von Trainern in Ihrer Nähe finden Sie unter www.wingwave.com Für die Bearbeitung von Reit-Problemen ist eine eigene Reiterfahrung des Coaches sehr hilfreich.

Was Wingwave bedeutet:

Das Kunstwort Wingwave setzt sich zusammen aus „Wing“ und „Wave“. „Wing“ steht für die Idee, dass der Flügelschlag eines Schmetterlings das Klima auf der anderen Seite der Erde ändern kann. Das heißt: Ein kleines, aber zielgenaues Coaching kann große Wirkungen haben. Der zweite Wortteil „Wave“ kommt von „Brainwave“, tolle Idee oder Geistesblitz. Genau das soll mit dem Coaching hervorgerufen werden. Die Methode ist übrigens noch relativ jung. Sie wurde 2001 von den Psychotherapeuten Cora Besser-Siegmund und Harry Siegmund vorgestellt.

Was dabei im Gehirn passiert:

Im limbischen System, einem Teil des Gehirns, werden positive und negative Erlebnisse verarbeitet. Das geschieht normalerweise während des Schlafs in den REM-Phasen. Wird ein Erlebnis nicht verarbeitet, bleibt es wie eine Art wunder Punkt bestehen. Kommt der Mensch dann in eine ähnliche Situation, schlägt das limbische System Alarm und löst Stress aus.

Beispiel: Nach einem Sturz hat ein Reiter Angst, wieder aufs Pferd zu steigen. Die Verarbeitung solcher negativen Erlebnisse wird in den wachen REM-Phasen im Wingwave-Coaching nachgeholt. Dabei gelangen die Erlebnisse vom limbischen System ins Großhirn. Die Technik stammt aus der Traumatherapie. Dabei werden zudem beide Gehirnhälften angesprochen (bilaterale Hemisphärenstimulation); das verbessert zudem die Denkfähigkeit.

15.02.2015
Autor: Barbara Forro
© CAVALLO
Ausgabe 03/2015