Geländereiten: Der beste Boden für den Ausritt

Schotter und Steine sind gefährlich

Foto: Lisa Rädlein Geländereiten

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Ausreiten könnte so schön sein – ohne fiese Stolpersteine auf den Wegen. Wie sehr schaden Schotter und harter Boden den Pferdebeinen? CAVALLO machte den Test.
Foto: Lisa Rädlein Geländereiten

Federnde Waldwege sind optimal für den Ausritt.

Raswan stockt, dann knicken dem Hengst die Beine weg. Sein Kopf knallt auf den Boden. Pferd und Reiter schlittern einige Meter über den steinigen Weg. Michèle Götz, die eben noch im lockeren Trab ihren 22-jährigen Araber für einen Distanzritt trainierte, findet sich auf einem Schotterweg im Hochtaunus wieder. „Raswan muss gestolpert sein“, vermutet Michèle Götz. Heute, zwei Jahre später, sind die Verletzungen des Hengstes zwar verheilt, das Risiko im Gelände jedoch bleibt.

Und das ist nicht nur im Hochtaunus so. Überall treffen Reiter auf geschotterte Reitwege mit mehr oder weniger großen Steinen. Schotter und Split bringen zwar die schweren Maschinen der Forstarbeiter weiter, doch Pferde geraten ins Holpern und Stolpern. Oft werden Waldwege sogar jedes Jahr für die Holzwirtschaft neu befestigt – keine Chance für Reiter, dass sich der Schotter im Lauf der Zeit unter den Hufen zerkleinert und sich damit der Weg für Ausritte verbessert.

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05.10.2011
Autor: Kristina Glaser
© CAVALLO
Ausgabe 05/2011