So meistern Sie knifflige Situationen bei der Jagd

Jagdreiten: Sicher im Sattel

Sie wollten schon immer eine Jagd reiten, haben sich aber nie getraut? CAVALLO Redakteurin Diana Maier lernte von einem Schulpferd, worauf es dabei ankommt.

 

CAVALLO Jagdreiten
Foto: Kraufmann Landuin, mein Fuchs zur Jagd.

Mein Entschluss steht fest: In diesem Jahr reite ich bei der Herbstjagd mit, anstatt – wie sonst – den Stallgenossen einen schönen Ritt zu wünschen. Vorher muss ich einiges lernen: wie sich flotter Galopp im großen Pulk anfühlt, wie Bäume und Gräben zu springen sind, und wie man sich auf einen mehrstündigen Geländeritt vorbereitet.

Ideal scheint da ein Jagdreitlehrgang im Haupt- und Landgestüt Marbach/Baden-Württemberg, das Schulpferde und eine Geländestrecke besitzt. Hauptsattelmeister Rolf Eberhardt teilt mir meinen vierbeinigen Lehrer für den eintägigen Kurs zu: Landuin, ein achtjähriger Fuchswallach aus eigener Zucht, in Springen und Dressur bis L ausgebildet und bei seinen Reitern beliebt. „Landuin ist eines der besten Pferde im Stall“, lobt ein Kursgenosse.

Vielleicht auch eines der faulsten? Die Frage stelle ich mir spontan, als ich die Boxentür aufschiebe. Landuin liegt lang und döst. Er hebt nicht einmal den Kopf. Aufstehen möchte er schon gar nicht. Ich klopfe vorsichtig auf seine Kruppe. Endlich erhebt er sich gemächlich. Mit diesem Pferd soll ich schnell und sicher über Geländehindernisse springen? Außer wenigen Minuten beim Putzen und dem kurzen Ritt auf das Kursgelände bleibt keine Zeit, mich mit dem Fuchs vertraut zu machen.

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Fotostrecke: Fotostrecke: Die 20 besten Geländelektionen

14 Bilder
Ausreiten Foto: Lisa Rädlein
CAVALLO Geländelektionen Foto: Rädlein
Ausreiten Foto: Lisa Rädlein
28.09.2009
Autor: Diana Maier
© CAVALLO
Ausgabe 10/2009