Eine Reiterin verabreicht ihrem Pferd Medikamente. Lisa Rädlein / CAVALLO

Arthrose-Pferde für Studie gesucht

Forscher prüfen Wirkung biologischer Arzneimittel Arthrose-Pferde für Studie gesucht

Arthrose kann jedes Pferd und jedes Gelenk treffen. Wie gut biologische Arzneimittel die Arthrose-Beschwerden lindern können, will das Tierspital Zürich untersuchen – und sucht hierfür noch vierbeinige Studienteilnehmer.

Arthrose ist eine Krankheit, die nur alte Pferde trifft? Mitnichten: Der Gelenkverschleiß kann auch schon jüngere Vierbeiner treffen. Und leider auch jedes Gelenk im Pferdekörper. Das sorgt für Schmerzen, das Pferd lahmt. Was tun als Pferdebesitzer?

Die Behandlungsmöglichkeiten sind vielfältig: von Entzündungshemmern im akuten Fall über den Einsatz von Hyalulronsäure oder autologen Blutpräparationen bis zur phytotherapeutischen Unterstützung, etwa durch Ingwer oder Teufelskralle, oder Homöopathika. Wie gut biologische Arzneimittel wirken, wollen nun Tierärzte an der Pferdeklinik des Universitären Tierspitals in Zürich herausfinden: Können diese Medikamente Arthrose-bedingte Beschwerden langfristig lindern?

Für diese Studie sucht das Tierspital ab dem Frühjahr 2021 Pferde, die an einer leicht- bis mittelgradigen Arthrose des Huf-, Kron- oder Fesselgelenks leiden. Die Arthrose sollte von einem Tierarzt bereits diagnostiziert sein. In einer Eingangs- und vier Ganganalysen wird das Pferd anschließend untersucht; über die Dauer von 12 Wochen erhält das Pferd zweimal täglich das (bereits seit Jahren zugelassene) Medikament.

Interesse, an der Studie teilzunehmen? Mehr Infos zur Studie und deren Rahmenbedingungen finden Sie auf der Website des Tierspitals Zürich: Arthrose-Studie des Tierspitals Zürich

CAVALLO wird natürlich über die Ergebnisse der Studie berichten, sobald diese vorliegen.