Flutkatastrophe: Pferde und Höfe brauchen Hilfe Lisa Rädlein

Hochwasser-Hilfe für Pferde und Reiterhöfe

Hochwasserhilfe der VFD Flutkatastrophe: Pferde und Höfe brauchen Hilfe

Die Flutkatastrophe im Juli 2021 hat vor allem das Ahrtal schwer getroffen. Obwohl Monate verstrichen sind, ist die Lage vor Ort immer noch dramatisch. Pferde leben nach wie vor in Notunterkünften und können nicht richtig versorgt werden. Betroffene Höfe stehen vor dem finanziellen Ruin. Die VFD organisiert Hilfe vor Ort und hat ein Spendenkonto eingerichtet. Jegliche Hilfe wird händeringend gesucht.

Die Flutkatastrophe im Juli 2021 hat vor allem das Ahrtal schwer getroffen. Infrastruktur und Teile der Dörfer wurden verwüstet, Menschen haben ihre Existenz verloren. Auch viele Pferde haben ihr Zuhause verloren. Die, die gerettet werden konnten, wurden notdürftig auf höhergelegenen Koppeln, in Stallzelten oder irgendwo sonst untergebracht, wo noch ein Platz zu finden war.

Obwohl einige Monate vergangen sind, ist die Lage in den Hochwassergebieten weiterhin desolat, berichtet die Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer Deutschland e.V. (VFD). Viele Pferdebesitzer sind immer noch in Not. Es fehlen Zäune, um die Tiere herauszulassen, es gibt keine oder nur provisorische Stallungen, keine gesicherte Wasserversorgung, keine Lagermöglichkeiten. Immer noch sind Pferde in Übergangsquartieren untergebracht.

Die VFD Ostfriesland e.V. liefert seit Juli Sachspenden und Futterspenden direkt an betroffene Höfe aus und arbeitet dabei eng mit der Hilfsorganisation Equitrans Pferdetransporte e.V.  "Eifel zu Pferd" zusammen. An Sachspenden werden derzeit insbesondere noch Weidezelte, frostsichere Tränken, mobile Wasserbehälter und Zaunmaterial insbesondere Zaunpfähle benötigt. Auch wird derzeit ganz dringend nach einem großen Stallzelt (16-20 Boxen) gesucht welches zur Verfügung gestellt werden kann, bis auf einer Reitanlage wieder eigene Unterbringungsmöglichkeiten hergestellt sind. Nur so wäre es möglich, dass auf der betroffenen Westernranch ein Betrieb im kleinen Umfang wieder aufgenommen werden kann um somit die Existenzgrundlage der Familie zu sichern.

Viele Höfe waren nicht oder nicht ausreichend versichert. Und auch bei einigen versicherten Höfe herrscht große Not, da einzelne Versicherer sich weigern zu zahlen bzw. auch nach fünf Monaten die Schadenslage nicht ausreichend geklärt ist. Andere haben Weideland unwiederbringlich an den Fluss verloren oder können über Jahre ihre Weiden nicht nutzen, da sie mit Schadstoffen kontaminiert sind.

Eine große Sorge ist auf einigen Höfen auch die Wasserversorgung im Winter. Leitungen wurden zerstört und Brunnen sind nicht mehr nutzbar. Bei Dauerfrost werden viele Übergangslösungen nicht mehr funktionieren.

Neben all diesen handfesten Problemen erlebt die VFD im Kontakt vor Ort die Erschöpfung und Verzweiflung der Menschen. Oft ist das offene Ohr, das Gespräch von Pferdemensch zu Pferdemensch ebenso wichtig wie das Überbringen der Spenden. Und auch tatkräftiges Anpacken beim Aufräumen, Zäune ziehen, Unterstand bauen ist nach wie vor gefragt.

Die VFD freut sich also nach wie vor über Spenden und tatkräftige Hilfe vor Ort. Hier alle Informationen zu möglichen Hilfen:

Das Spendenkonto:

Empfänger: VFD e.V. – Volksbank Vechta – IBAN DE44 2806 4179 0804 5674 02 – BIC GENODEF1VEC – Kennwort: Hochwasserhilfe

Spendenquittungen können ausgestellt werden. Bitte melden unter sport.intern@vfdnet.de.

Hilfe in Form von Sachspenden:

In der VFD-Facebook-Gruppe "Hochwasser Hilfe Pferd" können Hilfsangebote, freie Stallungen, Futtermittel, Reit- und Stallbedarf unbürokratisch ausgetauscht werden. Es werden noch  Ehrenamtler gesucht, die vor Ort die Verteilung der Sachspenden übernehmen können. Alle Anfragen und Angebote hierzu bitte über diese Gruppe. Ein herzliches Dankeschön an alle! 

VFD-Facebookgruppe Hochwasser Hilfe Pferd

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