Richtig gesattelt: 15 Tipps für spezielle Pferderücken

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Foto: Tom Hartig CAVALLO Sättel für Spezialfälle

Hoher Widerrist

Die deutliche Mulde im Trapezmuskel (Muskelatrophie) ist ein Zeichen für zu viel Druck.

Hoher Widerrist

Der Sattel bietet dem Widerrist genug Freiheit. So testen Sie: Eine Hand sollte in die Kammer passen.

Hoher Widerrist

Auflagebereich (ovale Markierung) und Schwerpunkt werden mit Kreide sichtbar gemacht.

Hoher Widerrist

Auch unter dem Sattel ist die Muskelatrophie deutlich zu erkennen.

Hoher Widerrist

Frank Schweikert hebt den Sattel hinten so weit an, dass der Schwerpunkt passt. Hier ist eine Kissenerhöhung nötig.

Breiter Rücken

Breite Pferderücken benötigen einen Sattel mit entsprechender Baumbreite.

Breiter Rücken

Die Sattelbalance zeigt die Linie vom Sattelnagel zur Kante des Sattelkeders. Sie sollte waagerecht verlaufen.

Breiter Rücken

Ein u-förmiges Kopfeisen gibt breiteren Pferdeschultern mehr Platz.

Breiter Rücken

Durch einen Mondgurt hat der Ellenbogen genügend Aktionsfreiheit.

Breiter Rücken

Ideal für breite Rücken ist ein v-förmig zulaufender Kissenkanal.

Kurze Sattellage

Eigentlich dürfte der Sattel nicht länger sein als der Raum zwischen Schulterknorpel und 18. Rippe – hier mit den Händen markiert.

Kurze Sattellage

Es gibt wenig passende Sättel für kurze Pferderücken. Dieses Modell etwa ragt fast zehn Zentimeter über die korrekte Sattellage hinaus.

Sattelschäden

Eine sehr deutliche Muskelatrophie am Trapezmuskel. Hier sollten die Muskel durch Bodenarbeit aufgebaut werden, bevor wieder geritten wird.

Sattelschäden

Wurde der Reflexpunkt am Widerrist von einem unpassenden Sattel gereizt, reagieren viele Pferde dort auch später sehr empfindlich.

Sattelschäden

Zeigen sich weiße Stichelhaare in der Sattellage, deutet das auf Satteldruck hin.
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