Gefährliche Schadstoffe im Plastik?

Zwei Futterschüsseln im Schadstoff-Test

Foto: Rädlein

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Stecken Schadstoffe in Futterschüsseln? Wir ließen zwei Exemplare im Test untersuchen.

Nummer 1: eine typische schwarze Futterschüssel aus Gummi, wie sie aus kaum einem Stall wegzudenken ist (Kerbl Gummitrog, rund 13 Euro).

Wir überprüften sie auf Chlorparaffine und 18 PAK-Substanzen. Chlorparaffine konnten nicht nachgewiesen werden. Dafür enthielt die Schüssel in der Summe insgesamt 17,5 mg/kg PAK – mehr als die für Verbraucherprodukte mit längerem Hautkontakt empfohlenen 10 mg/kg.

Das zweite Testmodell (Futtereimer Small Shallow von Tubtrugs, rund 6 Euro), eine flexible Futter­schüssel aus gelbem Polyethylen, schnitt bei den PAK besser ab: Mit nur 0,5 mg/kg des PAK Naphthalin hielt sie sogar die PAK-Werte des GS-Zeichens für Kinderspielzeug ein.

Zudem prüften wir die Schüssel auf Nonylphenol. Mit unter 100 mg/kg war das Ergebnis unbedenklich.

16.03.2017
Autor: Natalie Steinmann
© CAVALLO
Ausgabe 03/2017