Hauptsache locker: Biomechnik und Muskelaufbau beim Pferd

So reiten Sie Ihr Pferd locker

Jeder Reiter wünscht sich ein lockeres Pferd mit properen Muskeln. Fünf Knackpunkte verraten, ob es schon geschmeidig läuft. Plus Tipps, falls es klemmt.
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Foto: Schönewald CAVALLO Biomechanik

Vollblüter Flocke galoppiert mit seiner Reiterin Diana Schmelzer über die Wiese. Das ehemalige Rennpferd soll ein lockeres Reitpferd werden.

Entspannt und locker soll sich das Pferd unterm Reiter bewegen. Das Training soll Muskeln kräftigen und formen. Das ist ein ständiger Wechsel zwischen An- und Abspannen. Denn ein lockeres Pferd ist kein Wackelpudding. Nur wenn Muskeln an den richtigen Stellen richtig arbeiten, werden Rücken und Oberlinie stark und schön. Anderswo sollten die Muckis arbeitslos sein – etwa am Unterhals.

Verspannte oder falsch ausgeprägte Muskeln sind nicht nur Schönheitsfehler: Sie machen auf Dauer krank, weil sie das Pferd in eine Schonhaltung zwingen. Es belastet seinen Körper falsch. Das Ziel, ein Pferd ­locker zu reiten, ist jedoch gar nicht so weit entfernt wie Berlin von New York. Es gibt nämlich fünf einfache Knackpunkte auf dem Weg zum lockeren Pferd. CAVALLO zeigt zusammen mit Ralf Döringshoff, Pferdewirtschaftsmeister und Pferdeosteopath aus Rinteln in Niedersachsen, an drei ganz verschiedenen Pferden, wie das geht. Dieses Konzept können Sie praktisch bei jedem Pferd umsetzen, auch wenn jedes eine andere Veranlagung hat.

Kontakt

Ralf Döringshoff, Pferdewirtschaftsmeister, Pferdephysiotherapeut, Dozent an der Europäischen Pferde Akademie.

www.biomechanikinbalance.de
ralfdoeringshoff@yahoo.de

04.02.2011
Autor: Cathrin Flößer
© CAVALLO
Ausgabe 12/2010