Übersetzungshilfe Pferd-Deutsch, Deutsch-Pferd

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Foto: Lisa Rädlein CAVALLO Kommunikation

Beim Putzen: Was will das Pferd wirklich?

Pferd und Reiter bei der Fellpflege. In der Putzkiste liegen wie immer ein paar Leckerchen bereit. Der Reiter greift den Striegel und startet den Kampf gegen Staub und Co.

Es dauert keine zehn Sekunden, da stupst das Pferd den Reiter mit der Nase sanft an. „Ach wie niedlich“, sagt sich der Reiter. „Mein Pferd freut sich, dass ich da bin. So ein verschmustes Tierchen – es will bestimmt kuscheln.“ Reiter streichelt das Pferd am Kopf.

Das Pferd stupst den Reiter wieder an. Diesmal fester. Reiter: „Fester kraulen? Na gut.“ Reiter krault fester. Pferd schaut auf Putzkiste. Scharrt mit den Hufen. Reiter: „Ach, du bettelst! Neeeein. Schluss damit!“ Reiter hebt Finger. Pferd verharrt kurz. Scharrt dann weiter. Reiter: „Naaa gut.“ Reiter greift in Putzkiste und gibt dem Pferd ein Leckerli. Pferd schleckt sich ums Maul.

Beim Putzen: Was will das Pferd wirklich?

Rund um den Ausritt: Was verraten die Töne?

Reiter holt Pferd von der Weide. Er hat Futter dabei. Das Pferd kommt ihm entgegen und brummelt leise.

Beim Stall bindet der Reiter das Pferd an. Gegenüber steht eine rossige Stute. Die Pferde beschnuppern sich, die Stute quietscht schrill und stampft mit dem Vorderbein auf. „Was für eine Begrüßung“, denkt der Reiter.

Beim Ausritt sind Reiter und Pferd nicht weit von der Weide entfernt. Das Pferd wiehert laut. Manche Kumpels wiehern zurück. „Du bist wohl nicht ausgelastet“, sagt der Reiter. Er baut einen flotten Galopp ein, treibt das Pferde Berge hinauf und springt mit ihm über Baumstämme. Das Pferd macht grunzende Geräusche und wird immer langsamer.

Auf dem Rückweg weht der Wind plötzlich eine Plastiktüte hoch. Das Pferd bleibt stehen und gibt einen Schnarchlaut mit weit geöffneten Nüstern von sich. „Bist du plötzlich erkältet? Kriegst kaum Luft, was? Morgen rufe ich den Tierarzt“, sagt der Reiter. Tonlos geht’s zum Hof.

Rund um den Ausritt: Was verraten die Töne?

Im Umgang: Warum ist das Pferd so ungestüm?

Pferd steht auf dem Paddock. Es sieht, wie ein Mensch Möhren in einen Eimer legt, der hinterm Zaun steht. Später kommt der Besitzer.

Das Pferd geht flott zum Reiter. „Du freust dich aber“, sagt der Reiter. Er streichelt es. Das Pferd dreht ab und geht zum Futtereimer am Rand des Paddocks. Dort angekommen, blickt es den Reiter an. „Ach, biste schon wieder weg? Na, die Freude hat ja nicht lange angehalten“, sagt der Reiter.

Er hat den Futtereimer nicht gesehen und äpfelt den Paddock ab. Das Pferd kommt zurück. Es schleudert den Kopf und schlägt mit dem Schweif. „Na, bist du jetzt plötzlich ganz wild geworden?!“, ruft der Mensch. Die Blicke des Pferds wandern zwischen Reiter und Futtereimer hin und her.

„Ach ja“, sagt der Reiter, der den Eimer einfach nicht bemerkt. „Da vorm Paddock fege ich auch gleich. Du magst es wohl ordentlich. Jetzt geht’s aber erst in die Box.“ Er fängt das Pferd ein. Es lässt sich nur widerwillig wegführen.

Im Umgang: Warum ist das Pferd so ungestüm?

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