Intervalltraining für die Langstrecke: Tagesritt, Wanderritt

Tagesritte und Wanderritte mit Intervalltraining üben

So bauen Sie ein Intervalltraining für die Langstrecke auf, zum Beispiel für einen Tagesritt oder Wanderritt.

Das Wanderreitpferd sollte kontinuierlich auf seine Aufgaben vorbereitet werden. Das Intervalltraining beinhaltet vor allem das Training am Hang (bergauf und bergab für mehr Kraft) und Übungen an Kletterstellen (für eine bessere Trittsicherheit). Die Angaben zum Tempo finden Sie beim Trainingsplan für den Distanzritt auf der folgenden Seite.

Drei bis vier Monate vor dem Ritt

  • Im Frühjahr die ersten kurzen Ausritte mit Freunden planen: ca. 1,5 bis 2 Stunden im ruhigen Tempo 9, nach 3 Wochen allmählich Galoppstrecken im ruhigen Tempo dazunehmen.
  • Kraftarbeit im Schritt am Hang (bergauf und bergab).
  • Nach vier Wochen die Strecke verlängern. Sie können am Wochenende schon mal einen längeren Ritt von 3 Stunden mit Pause unternehmen. Während der Pausen tränken und Raufutter geben.
  • Gymnastizierende Arbeit in der Bahn und im Gelände einbauen.

Zwei Monate vor dem Ritt

  • Training intensivieren.
  • Mehrstündigen Wanderritt einplanen und ein Tempo zwischen 9 und 12 wählen, um eine Vorstellung von der Geschwindigkeit zu bekommen.
  • Nach der gymnastizierenden Arbeit unter der Woche zusätzliche Geländerunden einbauen.

Einen Monat vor dem Ritt

  • Schwierigkeit und Intensität der Ausritte noch einmal steigern und mit der Ausrüstung, die für den Ritt geplant ist, trainieren. Achtung: Je mehr Gepäck Sie haben, umso weniger sollten Sie traben und galoppieren.
  • Training an 2 bis 3 Tagen in der Woche intensivieren und auch längere Trab- und Galoppstrecken einbauen.

Eine Woche vor dem Ritt

  • Lediglich Erhaltungsarbeit: gymnastizierende Arbeit, Bodenarbeit oder Bummeln.
13.09.2018
Autor: Judith Eckert
© CAVALLO
Ausgabe 08/2018