Jungpferd kaufen und ausbilden: Was muss ich beachten?

Bin ich reif für ein Jungpferd?

Foto: Rädlein Jungpferd am Kappzaum
Selber ausbilden oder doch zum Profi geben? Wer wissen will, ob er sich das Abenteuer Anreiten selbst zutrauen kann, findet hier die Antwort!

Es ist der Traum vieler Pferdebesitzer: Das eigene Pferd vom Fohlenalter an aufziehen, selbst anreiten und zu einem treuen Partner ausbilden. Man begleitet jeden Lebensabschnitt, eine gute Aufzucht und Erziehung liegen in der eigenen Hand. Damit der Traum nicht zum Albtraum wird, muss man klären: Bin ich reif, ein Jungpferd selbst anzureiten? Oder ist es besser, die Ausbildung in Profi-Hände zu legen?

Es gibt in dieser Frage keinen Königsweg. Um Reitern die Entscheidung leichter zu machen, habe ich alle wichtigen Kriterien gesammelt. Entscheidend ist, dass Sie ehrlich zu sich selbst sind. Nur mit einer korrekten Selbsteinschätzung haben Sie die Chance, dass die Selbstausbildung Ihres Pferds harmonisch und erfolgreich verläuft!

Sie sollten deshalb möglichst alle Punkte der folgenden vier Checklisten abhaken können. Fehlt mal ein Häkchen, prüfen Sie, welche Bedeutung dieser Punkt für die Ausbildung hat. Holen Sie sich dazu unbedingt Rat von Dritten! Sollten Zweifel bleiben, wenden Sie sich an einen Profi-Ausbilder. Gehen Sie lieber auf Nummer Sicher – sich selbst und Ihrem Pferd zuliebe.

15.03.2018
Autor: Yvonne Gutsche
© CAVALLO
Ausgabe 03/2018