Reiterreisen: Toscana - Auswandern mit Pferden

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Foto: privat CAVALLO Reiterreisen Casa Bivignano

Unser neues Leben in einem alten Land

Nun, ganz so hat sich Patricia Wanner-Odermatt ihren Umzug von der Schweiz in die Toscana nicht vorgestellt: Streik bei den italienischen Camionista, die um fünf Tage verspätete Abfahrt mit einem ‚falschen’ Camion, eine chaotische Verzollung und zu guter Letzt Schneeketten-Montage auf den letzten fünfhundert Metern vor der neuen Heimat.

Ein Haus im Schnee

Der Neustart im Süden, ein Haus im Schnee und Innentemperaturen von ‚gemütlichen’ 0 Grad. Freunde und Familie in der Schweiz, massenhaft Arbeit und kein Holz um zu heizen. Das waren die Startschwierigkeiten der Familie Wanner-Odermatt in ihrem neuen Zuhause vor knapp zwei Jahren. Aber auch heute sind die Auswanderer immer noch fleissig wie die Bienen. In der Zwischenzeit hat sich jedoch viel verändert. Auch wenn in der Toscana einfach alles komplett anders läuft als im Land der Eidgenossen.

Die wunderbare Umgebung gibt Kraft

Als sich das Schneetreiben nach der Ankunft verzog, wurden die Auswanderer mit einer wunderbaren Aussicht belohnt. Die Sonne schien den Ex-Schweizern zuzulächeln und ihnen Kraft zu schenken. Der Umbau des Hauses musste gemeistert werden - und mit ihm ein schier unüberwindbarer Berg an Arbeit, Organisation und der bangen Frage: Ist es überhaupt zu schaffen?

Bereit für die ersten Gäste

Mit viel Glück, noch mehr Humor aber auch mit einigen Tränen, unglaublicher Motivation und der Hilfe von Freunden und der ganzen Familie war es ein paar Monate später soweit: Casa Bivignano war bereit für die ersten Gäste. Auch der Umzug der Pferde ging – ein paar Wochen später – problemlos von statten. Nach 14-stündiger Fahrt haben die Pferde Diego und Gazelle das älteste Gebäude ihres Lebens vor Augen: die Chiesa von Bivignano.

Gefällt den Pferden ihr neues Zuhause?

Natürlich hatten sie kein Auge für die Schöhnheit dieser herrschaftlichen Ruine, sie wollten endlich ihr neues Zuhause inspizieren. Ein paar hundert Meter weiter war es dann soweit, unzählige Weiden und ein provisorischer Unterstand – wird es den Pferden hier gefallen?

Ein Macho in Italien

Der "argentinischer Macho" Diego hat bereits ein paar Jahre in der Toscana gelebt, die Haflinger–Selle-Francais Stute Gazelle kannte bis danhin nur ihre Heimat Frankreich. Aber ohne Probleme haben sie sich an den toscanischen Hügel gewöhnt, sie genießen die Natur und das Dolce far Niente.

Die Herde muss größer werden

Natürlich war klar, dass die "Herde" dringend vergrössert werden musste. Schliesslich sollten die künftigen Toscana-Gäste abenteuerliche oder gemütliche Ausritte in die wunderschöne Umgebung genießen können. So kam schliesslich Rosina als Zuwachs: eine lustige, wunderbar intelligente Schimmelstute. Leider ist sie fast ein wenig zu schlau: Sie knackt jede Weide. Kriecht untendurch, hüpft drüber, schlängelt sich in der Mitte durch nur um zum ewig besseren Gras auf der anderen Seite zu kommen.

Drei Pferde ist eines zuviel

Gazelle und Diego waren zuerst keineswegs begeistert - ob die Schimmelstute wohl deshalb zur Ausbruchskönigin wurde?

Criollos aus Uruguay

Zwei Monate und ein paar Besuche später kamen dann die nächten Familienmitglieder. Die Criollos Don Juan und Sam – erst seit ein paar Monaten von Uruguay nach Italien importiert - natürlich noch ein wenig scheu. Schon bald entwickelten sich die zwei Wallache zu vertrauensvollen und trittsicheren Wanderreitpferden und sind aus der Bivignano-Herde nicht mehr wegzudenken.

Das Aprikosenhäuschen

Nahezu zeitlgeich wurde das Vierer-Appartment, das ‚Aprikosenhäuschen’ fertiggestellt. Trotz jeder Menge Arbeit konnten die neuen Gastgeber pünktlich die ersten Gäste begrüßen! Alle Informationen zum Casa Bivignano finden Sie hier: http://www.bivignano.com
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