Rehkitzen im hohen Gras droht Gefahr durch Erntemaschinen. Heel / Flugmodus e.V.

Preisgekrönte Hilfe für Rehkitze

Helping Vet 2021 Preisgekrönte Hilfe für Rehkitze

Ohne jährliche Heu-Ernte kein Futter für unsere Pferde – doch genau diese Ernte ist für viele Rehkitze oft lebensgefährlich. Der Verein Flugmodus e.V. setzt alles daran, so viele Kitze wie möglich zu retten. Dieses Engagement wurde nun preisgekrönt.

Das hohe Gras ist ihr Schutz: Rehkitze werden in ihren ersten Lebenswochen von ihren Müttern im Gras versteckt. Und genau dort verharren sie auch, bis die Ricke wieder kommt. Das ist jedoch bei der Heu-Ernte fatal: Die Tierkinder können, da sie in den ersten beiden Lebenswochen nicht fliehen, von den herannahenden Erntemaschinen erfasst und getötet werden.

Daher sind immer wieder Freiwillige unterwegs, um die Wiesen vorab abzusuchen und die Kitze zu retten (wir berichteten etwa in CAVALLO 09/2021 über den Einsatz von Reitern, die zu Pferd die Wiesen kontrollierten). Der Verein Flugmodus e.V. (https://flug-modus.de/) setzt bei der Suche auf Drohnen: Mithilfe der Wärmebildkameras machen diese die Tierkinder ausfindig, die so gesichert werden können.

Dieser Einsatz wurde nun preisgekrönt: Das pharmazeutische Unternehmen Heel, das biologische Arzneimittel entwickelt und vertreibt, zeichnete den Verein als einen der drei Preisträger von "Helping Vet 2021" aus. Der Vereinvorstand um Andreas Metz und Stefanie Schlotterbeck will das Preisgeld für den Schutz der Kitze investieren, heißt: in eine weitere Wärmebild-Drohne. Für noch mehr Kitze, die gerettet werden können – das freut auch uns Reiter, wenn unsere Pferde ihr Heu futtern!

Die weiteren Preisträger von "Helping Vet 2021":

Pfotenhilfe für Obdachlose
Vita e.V. Assistenzhunde

Mehr Informationen zu Heel

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