Das waren die Kandidatinnen fürs Finalvoting - das Voting ist beendet

CAVALLO Cup 2018

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Foto: Celine Beaupain  

Celine Beaupain und Poncho

Wir sind Celine und Poncho und schon seit einigen Jahren ein Herz und eine Seele. Angefangen hat alles 2012. Poncho lief im Schulbetrieb und war der Liebling aller Reitschüler. Ich, damals noch klein, wollte einfach nur reiten. In der Reitstunde durfte ich ihn dann auch einmal in der Woche reiten. Da meine Mutter dort eine Reitbeteiligung fand, waren wir zweimal die Woche dort und mir wurde erlaubt an einen Tag auch ohne Reitstunde was mit Poncho zu machen. Erst ritt ich immer, irgendwann hab ich mich ohne Sattel auf ihn gesetzt und es war so ein tolles Gefühl, da ich immer Angst hatte ohne Sattel zu reiten, aber ihm konnte man vertrauen. Nach und nach ist er mir immer mehr ans Herz gewachsen und ich bekam ihn als Reitbeteiligung. Wir fingen an auch viel vom Boden zu arbeiten, Ausritte zu machen und viel Spaß zusammen zu haben. Nach ca. einem Jahr fing es dann an, dass er gezeigt hat er möchte kein Schulpferd mehr sein, damals war er schon 27 Jahre. Er konnte einfach nicht mehr von so vielen verschiedenen Kindern geritten werden und brauchte eine Bezugsperson. Da wir schon ein richtiges Team geworden sind, sprach die Besitzerin mit meiner Mutter ob wir ihn kaufen wollen. Eines Abends fragte meine Mutter mich dann, ob ich das will und was soll ich sagen, es war mein größter Traum ein eigenes Pferd zu haben und dann durfte ich auch noch meinen wunderschönen Poncho haben. Am 20.04.2015 war es dann soweit und ich durfte ihn offiziell meins nennen. Seitdem machen wir wirklich alles und er ist einfach mein absolutes Seelenpferd. Ich gestalte den Alltag so vielfältig wie möglich. Mal machen wir Freiarbeit, reiten Dressur, üben Zirkuslektionen, reiten mit Halsring, gehen ins Gelände ausreiten oder spazieren, machen Doppellonge und vieles mehr. Wir haben vieles gemeistert und auch wenn er schon 30 ist, ist er für sein Alter noch topfit und geht jedes Training mit Begeisterung an. Ich war aber auch schon oft am Verzweifeln, wo Wochenlang nichts klappte, wo er mit mir durchging und ich überlegte, ob es wirklich die beste Entscheidung war ihn zu kaufen. Aber ich bin immer zum Entschluss gekommen: Es war die BESTE Entscheidung meines Lebens ihn zu kaufen, durch ihn habe ich so viel über Pferde gelernt, was man für eine besondere Bindung mit diesen Tieren aufbauen kann. Er ist einfach für mich das beste Kumpelpferd was es gibt und ich danke ich ihm so sehr für alles.

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Anna Samek und Harri

Wo soll ich anfangen? Hurrikan ist vor fast 10 Jahren in mein Leben getreten, als "Pony zum spielen". Doof nur, dass der damals noch Hengst, eher seinen eigenen Kopf hat und ich immer wieder mal Bisswunden hatte. Seither war unsere Zusammenarbeit geprägt durch Kampf, Durchhaltevermögen, Anfreundung und später dann Liebe. Ich würde sagen, dass nicht ich ihn ausgebildet habe, sondern eher er mich! Als ich dann seine große Liebe zum Springen entdeckt habe, hat uns das so richtig zusammengeschweißt! Mit seinen 75cm Stockmaß sprang er 2015 seinen persönlichen Rekord von 95cm, alles ohne Begrenzung und frei. Ich habe keine Ahnung, wer seine Eltern sind, wir haben ihn damals von einem Reitstall, wo er als Beistellpony stand, gekauft. Wenn die damals wussten, welches Talent in ihm steckt, hätten die ihn sicher nicht hergegeben. XD Abgesehen von seinem Springtalent, ist dieses Pony einfach einzigartig für mich, weil er mich all die Jahre auf den richtigen Weg gebracht hat. Er hat mir gezeigt, was es heißt Durchhaltevermögen und Geduld zu haben, dass nicht immer alles so laufen muss wie ich es mir vorstelle. Ich hatte mein Leben lang Pferde um mich, aber ich habe noch nie so ein charakterstarkes Pony kennengelernt. Abgesehen vom Springen, widmen wir uns seit circa 5 Jahren auch der Freiheitsdressur und den Zirkuslektionen. Ich wollte alle Erfahrungen selbst sammeln, hatte nie einen Kurs, habe nie ein Buch gelesen, er selbst hat mir als Lehrquelle gereicht. In den letzten Jahren sind wir erst so richtig zusammengewachsen und durften Auftritte geben und Abenteuer erleben, die einzigartig waren. Vor einem Jahr hab ich ihn selbst eingefahren und vor kurzem tasten wir uns auch an die Handarbeit heran. Beim Springen ändern wir uns laufend und machen einfach das worauf er Lust hat, ob es auf Parcourarbeit , Koordination oder Kondition ankommt, wenn ein Sprung dasteht, dann springt er. Er ist definitiv ein Allrounder, auch was seinen Charakter angeht. Es gibt Tage, da diskutieren wir ununterbrochen und es gibt Tage wo er mir zeigt, wie sehr wir uns ergänzen. Unsere Beziehung ist schwer zu beschreiben, aber sie ist definitiv etwas Besonderes für mich und wird es auch immer sein.

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Jana Gaedicke und Binky

Binky oder auch "Mr.B" ist seit 2014 bei mir. Der kleine Zwerg sollte eigentlich als Handpferd bei meinem Fjordpferd mitlaufen. Schnell machte er mir jedoch klar dass er nicht nur "das fünfte Rad am Wagen" sein möchte und zeigte mir was noch alles so in ihm steckt. Ich habe ihn seit dem vielseitig ausgebildet. Egal ob die Arbeit am Langzügel, der Doppellonge, am Kappzaum, in der Freiarbeit oder bei der Zirzensik, der Zwerg ist immer voll motiviert dabei. Und was der Zwerg alles so drauf hat, möchte er gerne beim Cavallo Cup unter Beweis stellen :)

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Elisa Charlotte Plaum und Mädchen

Meine Schwarzwälderstute Mädchen lernte ich im Sommer 2009 als überbauten, wilden Jährling kennen, und seit Mai 2017 darf ich sie mein eigen nennen. Als leichtes Kind war ich später eine der Ersten, die sich mal drauf setzten durfte. Ich fing an, sie regelmäßig zu reiten, dies reichte mir aber mit der Zeit nicht mehr und das Reiten nur mit Halsring sowie Zirkuslektionen entdeckten wir für uns. Etwa ein Jahr später fing ich an, Mädchen in der Freiheitsdressur zu arbeiten, was auch bis heute unsere Leidenschaft ist. Während sie mir am Anfang noch unmotiviert hinterherschlurfte, kommt sie heute freudig im Gallop auf mich zu. In all diesen Jahren habe ich viele Fehler gemacht, wobei mein Pferd immer der größte Lehrer war, und mir besonders eins gelehrt hat: Geduld zu haben und niemals aufzugeben.

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Daphne Bihrer und Macao

Macao und ich sind seit nun 3 Jahren ein eingeschweißtes Team. Er war anfangs ein echtes Problempferd - ist durchgegangen und war generell kaum zu händeln. Mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen haben wir das aber in den Griff bekommen und unser Vertrauen in einander wächst stetig. Freiheitsdressur ist unsere Spezialdisziplin, sowie iberische Dressur.

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Sinja Albers und Barky

Über viele Umwege nach dem Tod meines Pflegeponys fuhren wir am 15.03.15 zu einem kleinen Isländer Mix, den wir auch am selben Tag noch ohne Probereiten mitnahmen. Wenn man bedenkt, dass er als 'roh' verkauft wurde scheint es vielleicht etwas naiv zu glauben, dass dieses 6jährige Pony und ein 12 jähriges Mädchen zusammen passen. Und dennoch würde ich ihn immer wieder kaufen. An den ersten Tagen mit meinem Barky war auch alles gut. Natürlich musste er sich erstmal eingewöhnen und wir mussten uns kennenlernen, aber schon nach kurzer Zeit war für mich klar: Das ist und bleibt mein Pony! Nach ca. 5 Wochen fingen dann allerdings allerlei Probleme an. Als Barky in die Herde kam, fing er an, nicht mehr lieb von der Wiese zu kommen und wenn das dann geschafft war, ging er nicht auf den Reitplatz. Selbst mit Hengstkette rannte er weg und schaffte das egal wie gut man aufpasste. Teilweise mussten wir die ganze Herde zum Tor treiben, um ihn von der Weide holen zu können. Und nichtmal das klappte immer. Es wurde mit der Zeit besser. Nicht viel, aber Stück für Stück. Dann fing er an, mich fast jeden Tag in den Sand zu setzen und unkontrolliert auf dem Platz loszurennen. Bis zu dem 3. Advent 2015. Bis dahin war er für mich 'nur' ein Pferd. Er hatte zwar immer etwas an sich, was mich ihn nicht verkaufen lies, aber dennoch dachte ich bis dahin nicht, dass er mir so wichtig sein könnte. Es war der Tag, an dem Barky fast gestorben wäre. Was genau er hatte, weiß keiner so richtig. Er hatte Probleme mit dem Maul, welches dick war und seine Schleimhäute waren wie weggeätzt. Genau das, wodurch mein Pflegepony knapp ein Jahr vorher gestorben ist. Die erste Nacht war schrecklich. Die Ungewissheit, ob er überlebt und wie es dann weitergeht war kaum zu ertragen. Doch mit ganz viel Pflege und einem guten Tierarzt schaffte er es und alles sollte sich ändern. In der Zeit, in der er noch nicht wieder viel machen durfte, machten wir viel Bodenarbeit und ritten gebisslos. Vor allem Freiarbeit entdeckten wir für uns. Diese schwere Zeit veränderte unsere ganze Verbindung und Arbeit komplett. Allerdings im positiven. Langsam aber sicher wurden wir ein unzertrennliches Team. Mit dem Stallwechsel im April 2016 wurde diese Verbindung nochmal bestärkt. Wir gingen auch ein paar Turniere und konnten schon im August 2016 unsere erste Schleife sammeln. Natürlich stand der Spaß immer im Vordergrund und davon hatten wir immer sehr viel. Mit Barky konnten wir alles erdenkliche machen. Halsringreiten, reiten ohne alles, Freiarbeit, reiten zu zweit, springen über alle möglichen Hindernisse (vom 'normalen' Hindernis bis zum Plantschbecken) und noch so viel mehr. Unsere Probleme waren zwar noch nicht ganz weg aber er hatte angefangen mich zu akzeptieren und zu verstehen, dass Menschen auch ganz toll sein können. Auch viele Tricks lernte er. Kompliment, Smile, Ja/Nein sagen, Spanischen Gruß/Schritt, Liegen, Steigen und noch viel, viel mehr. In den mittlerweile fast 3 Jahren, in denen ich Barky mein eigen nennen darf, hat er nicht nur sich, sondern auch mich sehr verändert. Er hat sich als das allerbeste Kumpelpferd für mich erwiesen. Er schafft es immer, mich zum lachen zu bringen und mach allen Spaß mit. Nach einem sehr holprigen Start, vielen Tränen und Nerven und einigen vom wegrennen kaputten Stricken und Halftern, ist er jetzt das wohl beste Pony, das ich mir wünschen kann. Er ist und bleibt er mein Seelenpferd und das für immer.

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Bettina Merkel und Svartskjóna

Ich durfte Svartskjóna anfang 2016 als eingeschüchtertes und etwas traumatisiertes Jungpferd kennenlernen. Sie hatte durch einen Unfall beim Hufschmied panische Angst vorm Menschen und wollte auf keinen Fall in Kontakt kommen. Nach und nach beschäftigte ich mich mit ihr und sie fasst immer mehr vertrauen, bis ich sie mitte 2016 eingeritten habe. Als ich das erste Mal auf ihr sahs, stand sie einfach nur ruhig da, wie als hätten wir das schon ewig so gemacht. Seither lehrt sie mich Tag für Tag mehr und hat mir sehr viel über die Pferde beigebracht. Ich könnte mir kein besseres Pferd vorstellen <3

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Malika Mayr und Nele

2012 kam Nele durch einen lustigen Zufall zu uns, ein Pony für mich war ursprünglich nicht geplant. Eigentlich sollte Nele weiterverkauft werden aber ich habe mich in sie verliebt, und trotz einiger Schwierigkeiten anfangs sind wir ein echtes Team geworden und ich kann mit Stolz sagen: Nele ist mein Kumpelpferd!

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Anna-Lena Weber und Samura

Samura und ich kennen uns inzwischen seit 12 Jahren. Meine Mutter hatte sie damals dreijährig entdeckt und gekauft, wodurch wir gemeinsam aufgewachsen sind. Gemeinsam mit ihr bin ich ans Natural Horsemanship gekommen und habe einen alternativen Weg kennengelernt, mit Pferden umzugehen und das manchmal weniger einfach mehr ist. Sie ist nicht nur meine Lehrmeisterin, sie ist vor allem meine beste Freundin, mit der ich allerlei Unsinn erleben darf - ob freie Versammlung oder Poolnudelsprüneg, Samura ist für alles zu haben!

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Sarah Sumfleth und Ernie

Ernie und ich haben uns im November 2015 gefunden. Zu dieser Zeit war ich auf der Suche nach einem Minishetty, da ich meine Leidenschaft in der Bodenarbeit entdeckt habe und es daher vorher kein weiteres Reitpferd werden sollte. Leider hatte unsere Geschichte einen nicht ganz so schönen Beginn. Ich hatte vor Ernie ein Shetty gekauft, dass aus furchtbar schlechter Haltung kam (dunkler Stalltrakt, letze Box, um eine Vorstellung zu schaffen). Laut Vorbesitzerin liebte er Karotten, die er aber kaum fraß. Ein ganz eingeschüchterter kleiner Wurm, der jegliches Vertrauen in den Menschen verloren hatte. Auch, wenn man keine Mitleidskäufe tätigen soll - manchmal ist das Herz einfach stärker als der Verstand. So unterschrieb ich den Kaufvertrag und holte ihn eine Woche später ab. Am nächsten Tag kam unser Tierarzt zur Erstuntersuchung. Außer, dass er aufgepäppelt werden musste, schien soweit alles erstmal in Ordnung. Am nächsten Tag der Schock. Kieferlähmung, kein Fressen mehr möglich. Wir brachten ihn sofort in der Klinik, wo er noch drei Tage künstlich ernährt wurde, bis er schließlich eingeschläfert werden musste. Diagnose: Botulismus-Vergiftung (daher auch das schon schlechte Fressen der Karotten bei der ersten Besichtigung). Tief traurig beschloss ich, meine Suche vorerst zu beenden. Wenige Tage später rief mein Tierarzt an: Er kenne ein Minishetty, was aus schlechter Haltung befreit und vorübergehend in einem Reitstall untergebracht wurde. Er sei mittlerweile wieder vollständig aufgepäppelt, vollkommen gesund - und nun auf der Suche nach einem neuen Besitzer. Schließlich entschied ich mich, ihn zumindest einmal anzusehen. Viele Pferdebesitzer werden das wohl kennnen - ich hab ihn gesehen und war sofort verliebt. Diesen Kauf habe ich nie bereut. Auch ihm hat man seine Vergangenheit, über die ich nur mutmaßen kann, angemerkt - und das, wo er noch so jung war. Er hatte furchtbare Panik vor allen "gertenartigen" Gegenständen und ist auch heute noch skeptisch gegenüber neuen oder anderen Gegenständen. Deshalb ist mein Ziel, ihn so vielseitig und abwechslungsreich wie möglich auszubilden. Dadurch hat er bereits viel Selbstbewusstsein gewonnen und wir sind immer mehr zusammengewachsen. Leider hatte er im letzten Jahr eine schlimme Kolik ungeklärter Ursache, woraufhin ich ihn schließlich operieren lassen musste. Darauf folgten 3 Monate voller kleiner Höhen und umso größeren Tiefen, bis er schließlich das erste Mal wieder buckelnd und froh über die Weide galoppieren durfte - wir haben den Kampf gewonnen! Diese schwere Zeit, die wir hoffentlich nie wieder erleben müssen, hat uns noch enger zusammengeschweißt und mich endgültig merken lassen: Er ist MEIN Kumpel-Pferd, mit dem ich zusammen durch dick und dünn gehen kann! Ob in der Freiarbeit, im Horse Agility, vor dem Sulky oder seit ein paar Monaten nun auch am Langzügel, vor Publikum oder alleine im Training - er ist bei allem immer mit vollem Einsatz dabei und für mich einfach ein ganz besonderes Pony, das ich nicht mehr missen will.

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Jessy Habermann und Nanook

Mein Pony Nanook habe ich mit 9 Jahren gekauft, ich war damals 15 und hatte schon einen Welsh-Shetty-Mix (mittlerweile 26). Er hatte eine Fehlstellung an den Hinterbeinen und Husten und hatte Angst vor Autos, Stöcken, Anhängern und allem möglichen. Traben konnte er nicht, nur Pass, Schritt und Renngalopp. Ich habe dann angefangen mit Ihm spazieren zu gehen und, wo keine Autos fuhren, auszureiten. Auf dem Platz hat er immer gebuckelt oder sich hingelegt wenn er keine Lust hatte. Darum habe ich ihm bis jetzt auch nie etwas beigebracht was mit Knien, Hinlegen etc. zu tun hat :D Habe ihn erst noch eine zeitlang in dem Stall stehen gelassen, und bin, als Ausreiten einigermaßen klappte (solang kein Auto kam), immer wieder nach Hause geritten. Da er sehr stressempfindlich war und mit anderen Pferden anfangs Probleme hatte (wurde nur rumgescheucht), war ich sehr froh, dass ich das so machen durfte! Irgendwann bin ich dann nicht mehr zurückgeritten und hab ihn einfach bei mir gelassen. Auf dem Platz habe ich ihm von Anfang an dann immer abwechselnde Aufgaben gegeben, damit er wieder Lust hat, was zu arbeiten und sich nicht immer hinzulegen. Ansonsten haben wir auch viel Anhängertraining und Anti-Schreck-Training gemacht. Die Fehlstellung und auch das Buckeln haben wir langsam mithilfe unseres Hufschmieds und unseres Chiropraktikers einigermaßen korrigiert und den chronischen Husten haben wir mit Inhalieren sehr gut in den Griff bekommen! Und so verging die Zeit und er wurde immer mutiger! Als ich 18 wurde und der Anhängerführerschein bestanden war, fuhren wir ab und zu auf das Vereinsturnier und auf verschiedene Orientierungsritte. Es macht ihm immer viel Spaß, wenn wir durch neues Gelände reiten können! Seit 2 Jahren kann ich den Galopp so kontrollieren, dass er jederzeit bremsbar ist und seitdem reite ich ihn im Gelände fast nur noch mit Halsring, auch in der Gruppe, was er natürlich viel cooler findet, wenn er nix am Kopf haben muss ;)

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Lucia Gloker und Sancho

Ich (Lucia Gloker) bin selber von Klein auf mit Pferden aufgewachsen und habe schon viele Pferde ausgebildet. Ich habe Sancho mit 12 Jahren bekommen, als ich aus meinem kleinen Pferd herausgewachsen bin; er war damals zwei. Ich wusste am Anfang nicht, was ich mit ihm machen sollte, weil: reiten konnte ich ihn noch nicht ..., aber dann habe ich mit der Freiheitsdressur begonnen. Am Anfang hat vieles nicht gut geklappt und ich wurde wütend, aber Sancho hat nur mein Verhalten gespiegelt und ich habe gemerkt, dass der Fehler bei mir liegt, also habe ich mein Verhalten geändert und bin mehr auf ihn eingegangen. Pferden ist es egal wie groß, klein, dick oder dünn du bist, oder welche Hautfarbe du hast, sie schauen auf das was in dir ist und wie du ihnen begegnest. So habe ich weiter gemacht, unfassbar viel von ihm gelernt und wir sind zu einem tollen Team herangewachsen. Er kann jetzt Liegen, flach Liegen, Sitzen, Steigen, ich kann ihn komplett frei reiten etc... Das Wichtigste an der Arbeit mit Pferden ist für mich der Respekt, denn ohne Respekt kann niemals eine vertrauensvolle Verbindung entstehen. Doch wenn man dies erreicht hat und man dem Pferd die Sicherheit gibt, die es braucht, ist alles andere Übungssache. Sancho und ich haben auch Show-Erfahrung. Wir haben schon viele kleine Auftritte gehabt und sind sogar auf der Reitsportmesse-Koblenz 2018 aufgetreten. Wir würden uns unglaublich freuen, wenn wir in die Vorauswahl kämen, da wir ein unschlagbares Team sind, Spaß an unserer Arbeit und keine Scheu vor dem Publikum haben!

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Katja Niedbalka und Amy

Amy kam 2007 als Absetzer zu uns an den Hof. Ich kümmerte mich um sie und durfte sie ausbilden, mein Herz hatte sie von Anfang an erobert. Mit 4 Jahren sollte sie Schulpferd werden, was ich niemals etragen hätte! Gegen den Willen meiner Eltern wurde ich so zur Pferdemutti, die sie aber mitlerweile auch gar nicht mehr so schlimm finden. Mein Ausbildungsgehalt wurde ab dem ersten Tag in meine Prinzessin investiert. Wir lernen seit nun 10 Jahren jeden Tag voneinander und miteinander. Amy ist mein absolutes Seelenpferd und wir haben mehr erreicht, als ich es mir je erträumt hätte. Wir sind absolut vielseitig unterwegs und machen von Dressur, über Springen bis Zirkuslektionen alles. Wir lieben Ausritte und auch mal einen Ausflug zum Meer oder See. Amy plantscht im Sommer wirklich gerne. Am allerliebsten gibt sie aber Küsschen! Wir können Steigen, Liegen, Sitzen, aber auch eine A-Dressut bestreiten und von nornalen bis Geländehindernissen auch fast alles Springen. Mir ist Abwechslung für mein Pferd sehr wichtig, so versuche ich mir immer was neues einfallen zu lassen. Wir reiten mal mit Duschvorhang als Fahne oder liegen auf einer Matratze. Letztes Jahr durften wir auch den Sankt Martin für einen Kindergarten spielen. Ich habe so viel von Amy gelernt und bin unendlich dankbar einen so tollen Kumpel seit nun mehr als 6 Jahren fest an meiner Seite zu haben (die erste Zeit gehörte sie meiner Trainerin und ich hatte immer angst wir würden eines Tages getrennt werden) Wir bleiben zusammen bis das der Tod und scheidet. Selbstverständlich hatten wir auch Tiefen, denn Amy ist sehr selbstbewusst und hat mich oft auf die Probe gestellt. Wir konnten doch aber noch jede Herausforderung gemeinsam bewältigen. Meine große Liebe ist Amy, denn sie bringt mich jeden Tag zum Lachen. Wir fahren gemeinsam in den Urlaub und verbringen auch so im Grunde jeden Tag zusammen. Sie ist mehr als nur ein Pferd: meine Liebe, mein Leben und meine beste Freundin zugleich!

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Hannah Langer und Snoopy

In dem Video seht ihr mein 17-Jährigen Konik Wallach Snoopy, der als Fohlen in einer Wildpferdeherde in Polen lebte und dann hier nach Deutschland importiert worden ist. Als ich Snoopy mit seinen 13 Jahren bekam, hatte er schon einige schlechte Erfahrungen machen müssen! Wir hatten keinen guten Start, unsere erste Begegnung auf dem Platz beendeten wir mit einer blutigen Hand und einem quasi ungezähmten Pferd das mir Angst machte und mir das Vertrauen zu den Pferden nahm. 2 Jahre hatten wir gebraucht um wieder richtig zueinander zu finden, was mit reiten anfing steigerte sich bis das Vertrauen mittlerweile so groß ist das er mir überall hin folgt, wir gemeinsam spannende Aufgaben bewältigen, er mich in vielen Dingen gelehrt hat und eine Freundschaft entstand! Mir ist aufgefallen das die Rasse noch nicht so bekannt ist und genau das möchte ich ändern! Ich möchte zeigen das auch ein Wildpferd ein Freund fürs Leben sein kann und sowohl reiterlich als auch vom Boden aus einiges drauf hat.

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Ronja Wurst und Sveidi-Rubin

Vor 5 Jahren habe ich mein Pferd Sveidi - Rubin bekommen. Anfangs war es sehr schwierig, bis wir zueinander gefunden haben. Vor 2 Jahre starteten wir zusätzlich mit den Zirkuslektionen. Durch das Training entstand eine tiefe und nachhaltige Vertrauensbasis und eine innige Freundschaft zwischen Sveidi und mir, die sich auch aufs Turnierreiten positiv auswirkte.

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Mehr zu dieser Fotostrecke: CAVALLO CUP: Hier sind die Finalistinnen!