Heilen mit Strom: 3 Therapien im Überblick

Unter Strom

Foto: Rädlein Heilen mit Strom: 3 Therapien im Überblick
Elektrischer Strom lindert Schmerzen, kurbelt den Stoffwechsel an und lockert Muskeln. Wir stellen drei Heilstrom-Methoden vor.

Heilen mit Hertz: Bei der Elektrotherapie fließen Gleich- oder Wechselströme durch den Körper oder Teile des Körpers und regen dort viele Prozesse an. Dazu leiten Elektroden auf dem Pferdefell Strom ins Gewebe, der Nerven stimuliert und das Blut pulsieren lässt.

Hilfe bei Nerven- und Muskelerkrankungen

Die Medizin aus der Steckdose ist keine neuzeitliche Erfindung: Bereits im alten Ägypten kurierten Medizinmänner mit dem Zitterrochen Nerven- und Muskelerkrankungen bei Menschen. Seit Ende des 18. Jahrhunderts verwendeten Mediziner elektromagnetische Felder, um die Durchblutung zu steigern.

Strom kurbelt den Stoffwechsel an

Heute profitieren auch Pferde von der modernen Elektrotherapie. Die Kraft des Stroms lockert Muskeln und kurbelt den Stoffwechsel an. Das hilft Pferden bei Verspannungen, Arthrosen oder Problemen mit Bändern und Sehnen. Elektrotherapien werden auch Reizstromoder Heilstromtherapien genannt. Sie arbeiten mit niederfrequenten Impulsen (1 bis 100 Hertz) oder mit mittelfrequenten Strömen (1000 bis 12000 Hertz).

Drei Therapieformen erklärt

CAVALLO stellt drei Varianten der Elektrotherapie für Pferde vor: die Transkutane Elektrische Nervenstimulation (TENS) – eine Niederfrequenz-Therapie – und zwei Therapien mit Mittelfrequenzstrom, die Modulierte Mittelfrequenz-Therapie (MET) und die Horizontaltherapie (HT).

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Modulierte Mittelsrequenz-Therapie (MET):

Transkutane Elektrische Nervestimulation (TENS):

Horizontaltherapie (HT):

18.08.2017
Autor: Cathrin Flößer
© CAVALLO
Ausgabe 08/2017