Pferdekauf: So läuft eine korrekte Ankaufsuntersuchung

Der große Gesundheits-Check beim Pferdekauf

Foto: Fellner Pferdekauf: So geht eine Ankaufsuntersuchung

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Wer ein Pferd kaufen oder verkaufen will, sollte das Tier vorab gründlich vom Tierarzt prüfen lassen. Wir zeigen, wie eine gute Ankaufsuntersuchung abläuft.

Böse Überraschungen beim Pferdekauf möchte keiner erleben. Daher empfiehlt es sich, die Gesundheit des Tiers bereits vor dem Abschluss eines Kaufvertrags checken zu lassen.

AKU oder Pferde-TÜV

Bei der Ankaufsuntersuchung (kurz AKU, umgangssprachlich oft Pferde-TÜV genannt) beauftragen Käufer oder Verkäufer einen Tierarzt, den gesundheitlichen Zustand des Pferds zu überprüfen und das Ergebnis zu protokollieren. Die Kosten variieren je nach Umfang der Untersuchung – und den bestimmt der Kunde selbst, zum Beispiel, ob und wie viele Röntgenbilder er haben will. Rund 230 bis über 1.000 Euro werden so fällig.

So läuft eine AKU ab

Die Investition lohnt sich in jedem Fall: Denn der Veterinär kann über Risiken und akute Probleme aufklären. Allerdings muss jedem klar sein: „Die AKU ist nur eine Momentaufnahme. Eine Garantie für lebenslange Gesundheit gibt es nicht“, sagt Tierarzt Dr. Enno Allmers. Wie eine gute Kaufuntersuchung abläuft, zeigt der Experte.

03.05.2017
Autor: Alena Brandt
© CAVALLO
Ausgabe 04/2017