Abschwitzdecken für Pferde im Test

Heizdecke "Dry 6 Care"

Foto: Lisa Rädlein
Abschwitzdecken gibt es in verschiedenen Preisklassen und Materialien. Bewirken sollen die Decken dasselbe: Feuchtigkeit vom Pferd weg leiten. CAVALLO machte den Test!

Besonderheit: Sieht aus und lässt sich händeln wie eine normale Abschwitzdecke, kann aber mehr: Die Decke hat eingenähte Heizelemente, die sich auf etwa 38 Grad erwärmen. Darunter soll das Pferd innerhalb von nur 20 Minuten abtrocknen.

Wie gut schwitzt das Pferd ab? Isländer Hjalti braucht mit seinem sehr langen Fell unter einer normalen Abschwitzdecke etwa zwei Stunden, bis er halbwegs trocken ist. Unter der beheizten Decke ist er an Rücken und Flanken nach etwa 40 Minuten so weit trocken, dass die Decke runter kann. An der Brust sind allerdings keine Heizelemente eingenäht, daher ist das Fell hier noch nass.

Anwendung: Die Decke lässt sich ganz leicht in Betrieb nehmen. Ein Manko ist allerdings, dass man nicht ohne Weiteres überprüfen kann, ob die Decke funktioniert – ein Temperaturanstieg auf 38 ist nicht fühlbar. Dem Testpferd passt die Decke nicht ganz optimal, hier wäre statt einheitlicher Kleinpferdegröße eine Zwischengröße gut gewesen. Vor allem stört, dass die Heizelemente nicht bis an die Brust reichen. Hier ist die Decke nach der Anwendung sehr nass; die restliche Decke ist allerdings trocken.

Infos: ab 498 €, für Klein- und Großpferde erhältlich, www.dry-and-care.de

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06.11.2016
Autor: Cavallo
© CAVALLO
Ausgabe 02/2016