Abschwitzdecken für Pferde im Test

Abschwitzdecke "Rambo Dry Rug"

Abschwitzdecken gibt es in verschiedenen Preisklassen und Materialien. Bewirken sollen die Decken dasselbe: Feuchtigkeit vom Pferd weg leiten. CAVALLO machte den Test!

Besonderheit: Die „Dry Rug“ ist auf den ersten Blick eine ganz normale Abschwitzdecke. Spannend ist aber das Material: Spezieller Mikrofaser-Frottee soll das Pferd in Rekordzeit trocken bekommen.

Wie gut schwitzt das Pferd ab? Das stark verschwitzte Fell des Isländers ist nach nur 40 Minuten am ganzen Körper gut abgetrocknet, sodass die Decke runter kann. Das Abschwitzen dauerte damit etwa nur halb so lang wie unter der gewöhnlichen Abschwitzdecke.

Anwendung: Die Decke in Größe S passt dem Islandpferd wie angegossen und hält perfekt, ohne zu verrutschen. Dank der lückenlos verschließbaren Brustschnallen zieht kein Lüftchen an Hals und Brust. Nützliches Detail: Die verlängerten Seitenteile können mithilfe der Kreuzbauchgurte so eingeklappt werden, dass auch das nasse Fell am Bauch fast komplett mit abgedeckt ist. Die gute Saugfähigkeit der Decke hat allerdings auch einen kleinen Haken: Nach der Anwendung ist die Decke innen trocken, aber an den Außenseiten ordentlich nass. Nachdem man sie aufgehängt hat, trocknet das Material aber wieder relativ fix ab.

Infos: etwa 85 €, in den Größen S (115-125), M (130-145) und L (155-165) erhältlich, www.horseware.com

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06.11.2016
Autor: Cavallo
© CAVALLO
Ausgabe 02/2016